Wenn wir bewusst erkennen, wie Gott uns behandelt, fließt Ewiges Leben mit seiner ganzen heiligenden, stärkenden und heilenden Kraft durch unser Wesen hin.
Ewiges Leben liegt im Erkennen des Vaters und im Erkennen Jesu und nicht nur im verstandesmäßigen Wissen um deren Bestehen. Es liegt im Begreifen ihres Daseins in Allem, was ist.
Sobald wir Gott erkennen, werden alle, die wir liebhaben, auch mit ihm verbunden. Durch unser Dienen ziehen wir mit der Kraft der Liebe alle unsere Lieben in den Bannkreis des göttlichen Lebens hinein.
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27. Juni – Gott ruft uns
Das Ewige Leben ist eine Angelegenheit des Inneren Erkennens
„Denn das ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe und daß ich ihn auferwecke am Jüngsten Tage.“ (Johannes 6,40)
Das ewige Leben kommt von Gott. In diesem ist die Unsterblichkeit schon inbegriffen, da es von Gott kommt.
Es ist Gottes Geschenk des Lebens, das ihm gehört. Darum muss es eine lebendige Macht sein. Das ist dann unser Leben, das wir in uns aufsaugen, und worin und wodurch wir leben sollen.
Wer glaubt und vertraut, hat das Ewige Leben.
26. Juni – Gott ruft uns
Das Leben ist für uns wie ein feuriger Ofen, in dessen Glut jeder die richtige Form erhält.
Gott wacht über uns, so dass er erkennt, dass wir seiner Herrlichkeit entsprechen.
Das Metall, mit dem er das Bild geformt hat, muss völlig rein sein.
Wir sind nur oft so ungeduldig und warten sehnlichst auf das Vollenden der Form und bedenken dabei nicht, dass das edle Metall zunächst von der Schlacke befreit werden muss.
Wer in Gottes Dienst stehen möchte, muss viel geläutert und gut gereinigt werden.
25. Juni – Gott ruft uns
Wir haben viel Grund Gott zu loben und zu preisen und zu beten. Dadurch wird unser Herz beschwingt und zu Gott hinaufgezogen.
In diesem Bewusstsein hört die mühselige Plackerei auf. Wenn wir diese Stufenleiter erklommen haben, können wir alles Schwere sogar mit einem Lächeln empfangen und es willkommen heißen. Es gibt dann keinen Feind mehr, sondern nur noch Freunde. Das bezieht sich auf alles in unserem Leben.
Ob wir dann Reichtum oder Armut, Krankheit oder Gesundheit, Freundschaft oder Verlassenheit, Sonnenschein oder Düsterkeit erfahren, all die Umstände können zur Freude und Schönheit in unserem Leben beitragen.
24. Juni – Gott ruft uns
Unser Verlangen muss darauf gerichtet sein, Gottes Gebote zu erfüllen. Wie ein Kind seinen Schatz hütet, so sollen wir begehren, Gottes Gebote zu erfüllen.
Stellen wir uns immer wieder die Frage:
„Herr, was möchtest Du, dass ich für Dich tue?“
Solche Fragen stellen nur Freunde, die sich mit allen Kräften für das Gottesreich einsetzen.
Erfüllen wir alles, was wir tun, mit unstillbarer und unermüdlicher Lust.
23. Juni – Gott ruft uns
Wir dürfen die Menschen nicht drängen, Jesus als diesen oder jenen anzunehmen. In erster Linie sollen wir herausfinden, woran es den Menschen fehlt.
Der eine sucht einen Freund, der andere einen Führer, der dritte sucht nur jemanden, der ihn versteht.
Enthüllen wir dann Jesus als Freund, Führer…
Überlassen wir es Jesus, die Menschen nach den Bedürfnissen des einzelnen zu führen, so wie er es auch bei uns tut.
22. Juni – Gott ruft uns
21. Juni – Gott ruft uns
20. Juni – Gott ruft uns
„Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht mehr dürsten in Ewigkeit.“ (Joh 4,14) Gott selbst wird uns zum Wasser des Trostes führen. Er wird uns lebendiges Wasser geben.
„Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden.“ (Mt 5,6)
Das ist der Durst, der nie ungelöscht bleiben kann.
19. Juni – Gott ruft uns
Bei Schwierigkeiten in unserem Leben ist es wichtig, dass wir uns vollständig entspannen. Ja, ruhen wir in Zuversicht auf Gottes heilende Macht.
Unsere Mitmenschen sollen uns immer ausgeruht, stark, glücklich und fröhlich sehen. Auftanken können wir immer wieder in Gottes stillem Heiligtum, bevor wir mit unseren Mitmenschen zusammen kommen.
Unsere Tränen sollen wir nur mit Gott allein teilen. Sein Segen ruht auf uns.

