07. April – Gott ruft uns

3849Hier auf der Erde gibt es zeitliche Begrenzungen, im ewigen Leben gibt es diese nicht. Daher gilt das Kreuzesopfer auf Golgatha genauso gut uns wie denjenigen, die damals dabei waren.

Christus ist derselbe: gestern – heute – und in Ewigkeit.

Er opfert sich heute und aufersteht heute. So können wir an seinem Leidensweg teilnehmen und ihm helfen, das Kreuz zu tragen.

06. April – Gott ruft uns

Wir schmähen Jesus, wenn wir andere zu strafen suchen, die wir verachten, weil Jesus im Garten von Gethsemane und auf Golgatha die Sünden aller Menschen in seinem gemarterten Herzen aufnahm. Er warf die Leichentücher ab und schritt am Ostermorgen in den von der Sonne beschienenen Garten zum Zeichen der Freiheit, die er für seine Kinder erkauft hat. Versuchen wir nicht, ihm die Leichentücher wieder umzubinden. Wenn wir die Sünden eines Menschen erkennen, dann sollen wir weiterschauen und ihn als frei dastehend sehen. Wir sollen den Stein weggewälzt sehen von der Öffnung des Grabes, der dem Menschen die innere Sicht auf die Liebe und auf Gott versperrt hatte. Sehen wir in den Menschen auferstandene Menschen, die in seiner Stärke wandeln und durch seine Macht den Sieg erringen.

05. April – Gott ruft uns

DSCN0006Leben wir in Gottes Liebe und kehren wir immer wieder zu ihm zurück, so empfangen wir immer neuen Vorrat. So wie unsere Lungen die Luft zum ein- und ausatmen benötigen, so lässt er unserer Seele seine Liebe ein- und ausatmen.
Wir selber können keine Liebe hervorbringen. Darum müssen wir sie zunächst von ihm empfangen. Ohne Gottes Liebe würde unsere Persönlichkeit das Gute an jedem Dienst zunichtemachen.
Gott hat seine Pläne mit uns. Nehmen wir seine Liebe auf und lassen wir uns durchdringen, bis wir ganz von ihm durchdrungen sind.

04. April – Gott ruft uns

800px-100_8405 (2)Immer gibt es in unserem Inneren einen Kampf zwischen den weltlichen und den geistigen Gedanken.

Wie gut ist es da, sich in allen Situationen innerlich zurückziehen zu können. Das geht nicht von heute auf morgen. Diese innere Zurückgezogenheit muss immer wieder eingeübt werden.

Seien wir also in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.

03. April – Gott ruft uns

00-Wege-sind-da-um-zu-begehen.jpgHaben wir Schwierigkeiten mit einem Menschen, dann sollte uns immer bewusst sein, dass sich der Kampf immer nur zwischen uns und dem Übel abspielt und niemals zwischen uns und dem Menschen. Machen wir nie eine persönliche Angelegenheit daraus.

Kämpfen wir nicht mit den Waffen der Welt, mit Neid, Groll, Zorn…. sondern mit den Waffen aus Gottes Reich: Gebet, Frieden, Liebe. Durch diese Waffen schenkt Gott uns Eroberungskraft.
Da wir aber oft Gott und den Menschen gefallen wollen, bleibt uns der Erfolg versagt. Die Welt schaut dann mit spöttischem Mitleid zu und wir sind verzweifelt und verwirrt. Wie oft sehen die Menschen ihre eigenen Fehler nicht ein und schreiben ihr „Leiden um Gotteswillen“ einem Umstand zu, der gar nicht Gottes Willen entspricht.

02. April – Gott ruft uns

800px-100_8405 (2)Wenn wir Gottes Gebote freudig und aufrichtig annehmen, kann sein Geist an uns und durch uns wirksam werden. Viele vergessen, dass auch das Leid dazu gehört.

Vor der Auferstehung geschah die Geißelung, das Kreuz, das Verstoßen sein.

Ohne diese Ereignisse wäre keine Auferstehung möglich gewesen. Nur durch diese Stufen zum Sieg des Geistes ist es möglich, dass Gottes allmächtiger Geist freigegeben werden konnte, um denen zur Verfügung zu stehen, die auf seinen Ruf hören und auf seinen Wegen wandeln wollen.

01. April – Gott ruft uns

DSCN1583Der Frühling kommt mit seiner Botschaft der Hoffnung. So zeigt uns der Frühling, wie auch die Zeit des Niedergangs und der Finsternis vorübergehen kann, und dass wir uns nach Streit, Unglück und Sünde zu neuem Leben in Freude-verheißender Auferstehung wiedererheben können.
Wir müssen aber bedenken, dass die Natur Gottes Gesetze befolgt. Nur durch diesen Gehorsam kann neues Leben folgen. So ist es auch bei den Menschen: Wenn wir Gott gehorchen und seinem Plan entsprechen, kann Friede dem Streit, Harmonie dem Chaos folgen und die wahre Liebe herrschen.

31. März – Gott ruft uns

StJosef5Gott ist unser großer Lehrer. Er erläutert auch die einfachsten Aufgaben den am wenigsten wissenden Menschen. Es ist nicht unsere Sache, überall nach Erklärungen über Gott und sein Reich, über seine Gesetze und seine Zwecke zu forschen.
Nur dann kann er zu uns sprechen, wenn wir nicht zu eifrig mit unseren Erklärungen über Gott beschäftigt sind und ihn so zur Seite drängen.

Dieses Verdrängen geschieht dadurch, dass viele nicht glauben wollen, dass Gott auch heute noch spricht. Sie meinen, einen stummen Christus zu verehren und wollen so Ersatz schaffen durch ihre Vielschwätzerei.

30. März – Gott ruft uns

IMG_0874Gott ist an unserer Seite. Er ist bei uns in allem, was wir tun. Er lenkt unsere Schritte und gibt uns Regungen ein. Er stärkt uns an Körper, Seele und Geist.
Er ist die Verbindung zwischen uns und denen, die im Unsichtbaren wandeln. Er ist die Liebe unseres Lebens.
Seien wir uns dessen immer mehr bewusst, so werden wir uns immer mehr an dem Reichtum und der Freude seines Reiches in ihrer ganzen Fülle erfreuen und auch an der Natur, seines Geschenkes an seiner Welt.

29. März – Gott ruft uns

800px-WuestenlebenDie wahren Jünger werden nicht an Gott glauben, weil sie seine Zeichen und Wunder sehen, wie bei der Hochzeit zu Kana. Sie werden an Gott glauben, weil sie ihn mit den Augen des Glaubens erblicken und durch ein liebendes Herz, das auf sein Herz der Liebe eingestellt ist, erkennen werden.
Sie werden auch treu sein, wenn Gott keine großen Taten vollbringt, sondern einsam auf dunklen und einsamen Wegen wandert. Immer wieder werden sie innehalten, ihre Beschäftigung liegenlassen, umkehren und Gott nachfolgen.
Sie folgen ihm, weil sie in ihrem Inneren auf das Sehnen und Verlangen antworten, das aus Gottes Herzen zu all den Menschen ausgeht, die sich ihm ausgeschlossen haben und weil etwas in ihm ist, das auf das Rufen der hungernden Seele des Menschen Antwort gibt.