5. Fastensonntag

Dies sind des Herrn Festzeiten mit heiliger Versammlung, die ihr ausrufen sollt zu ihrer bestimmten Zeit: Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, gegen Abend ist Pascha für den Herrn. Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den Herrn. Da dürft ihr sieben Tage lang nur ungesäuerte Brote essen. Am ersten Tag ist heilige Versammlung für euch; da dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten.

(Kurzlesung der Laudes)

 

 

20. Maerz

Barmherziger Gott, du kennst unsere Schwachheit und unsere Not. Doch je hinfälliger wir sind, um so mächtiger ist deine Hilfe. Gib, dass wir das Geschenk dieser Gnadenzeit freudig und dankbar annehmen und dein Wirken in unserem Leben bezeugen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration aus dem Stundengebet)

 

19. März

Heiliger Josef du halt Haus
und gieß des Himmels Segen aus,
hier über unserem kleinen Herd,
dass Lieb und Eintracht stets sich mehrt,
dass Fried und Freude uns begleit,
und Gottesfurcht uns steht zur Seit,
dass unser Weg zum Himmel führt,
und unser Tun die Tugend ziert.
Dies ist heut unsres Herzens Bitt:
O sei und bleib in unsrer Mitt!
Dir geben wir mit frohem Blick
den Schlüssel zu des Hauses Glück.
O schließe Du doch alles aus,
was schaden könnte unserm Haus.
Schließ all die meinen und auch mich
in Jesu Herz, das bitt ich Dich!
Dass hier uns jeder Tag vergeht,
wie Dir im Haus zu Nazareth!

18. Maerz

 

Gütiger Gott, du schenkst den Gerechten ihren Lohn und verzeihst den Sündern ihre Schuld um der Buße willen. Wir bekennen dir unser Versagen; hab Erbarmen mit unserer Schwachheit und vergib uns, was wir gefehlt haben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

(Oration des Stundengebetes)

 

17. Maerz

Im Johannesevangelium sagt der Herr: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“  In einem Brief des nämlichen Apostels heißt es: „Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“
Also erforsche sich der Glaubende und bilde sich in einer ernstlichen Prüfung ein Urteil über seine innersten Empfindungen. Findet er in seinem Bewusstsein etwas von den Früchten der Liebe, so zweifle er nicht daran, dass Gott in ihm wohnt.

(Auszug aus der Lesung der Lesehore II. Jahresreihe 2. Lesung)

12. Maerz

„Nur das Gebet kann Gott besiegen. Christus aber wollte nicht, dass das Gebet Böses bewirke, sondern die ganze Kraft, die er ihm verlieh, ist auf das Gute gerichtet. Daher will das Gebet nichts anderes, als die Seelen der Verstorbenen vom Weg des Todes zurückzurufen, die Gebrechlichen wieder gesund zu machen, die vom Dämon Besessenen zu reinigen, die Tore des Gefängnisses zu öffnen und die Ketten der Unschuldigen zu sprengen. Es wäscht die Sünden ab, vertreibt die Versuchungen, erstickt Verfolgungen, tröstet Kleinmütige, erfreut Großmütige, geleitet Wanderer, glättet Wogen, schreckt Räuber, nährt Arme, leitet Reiche, richtet Gefallene auf, hebt Gestürzte und stützt die Stehenden.
Alle Engel beten, es betet jedes Geschöpf. Auch der Herr hat gebetet. Ihm sei Ehre und Macht in Ewigkeit.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore)

 

11. Maerz

Gepriesen sei Christus, der Urheber unseres Heiles. Zu ihm lasst uns beten:

R: Herr, erbarme dich.

Erfülle uns mit deinem Geist;
– und mach uns dankbar für deine Gaben.

Gib, dass wir Trägheit und Gleichgültigkeit überwinden,
– und hilf uns, heute Gutes zu tun.

Bewahre uns vor dem Bösen;
– schenke uns Liebe, Gerechtigkeit und Frieden.

Du hast einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen;
– mach uns würdig, dich auf ewig zu schauen.

(Fürbitten der Laudes)