
Die Offenbarung will keine Angst machen. Sie stellt
Tatsachen vor Augen. Die Frage ist nur: Wie gehe ich damit um?
Wenn diese drei dunklen Tage kommen, wie gehen wir damit um?
Gehen wir in Sack und Asche?
Haben wir dann Angst?

Die Offenbarung will keine Angst machen. Sie stellt
Tatsachen vor Augen. Die Frage ist nur: Wie gehe ich damit um?
Wenn diese drei dunklen Tage kommen, wie gehen wir damit um?
Gehen wir in Sack und Asche?
Haben wir dann Angst?

Wenn es heißt, dass die Vögel vom Himmel fallen, dann heißt das nicht, dass das irgendwann geschehen wird. Das passiert schon regelmäßig.
In der Zeitung konnte man lesen, dass in Grönland von jetzt auf gleich tausende Vögel vom Himmel gefallen sind. Keiner weiß warum.
Oder man hat davon gelesen, dass plötzlich tausende von Fischen tot im Meer waren. Man sagt, sie haben zu wenig Sauerstoff gehabt oder es seien zu viele Algen im Meer.
Die Ursache ist letztendlich egal. Die vielen Algen hätten
wir nicht, wenn wir mit unseren Flüssen anders umgehen würden. Was kommt alles
durch uns auf die Äcker oder in den Kanal.
In vielen Gewässern finden sich viele Hormone. Die Hormone gelangen in die
Gewässer, das Wasser verdampft und wird durch die Wolken wieder ausgeschüttet.

Unsere Schutzengel warten darauf einen Auftrag zu bekommen.
So können wir sie bitten, dass sie alles beten, was wir hätten beten sollen und
wollen.
Wir tun das was wir können und sie machen den Rest. Die Schutzengel tun nichts,
wenn wir sie nicht beauftragen.

Allmächtiger Gott, du gibst uns in deiner Güte mehr, als wir verdienen, und Größeres, als wir erbitten. Nimm weg, was unser Gewissen belastet, und schenke uns jenen Frieden, den nur deine Barmherzigkeit geben kann. Darum bitten wir durch Jesus Christus. (Oration vom 27. Sonntag im Jahreskreis)

Jesus wartet auf ein Gebet von uns für all die vielen Seelen, die in der letzten Ecke des Fegefeuers sitzen und gerne weiterkommen wollen. Die Seelen im Fegefeuer können für sich selbst nichts tun, egal wie groß die Leiden sind. Sie brauchen uns.

Die Geschichte vom Zwiebelchen
Eine Frau steht in ihrem Garten. Da kommt jemand und bittet um eine milde Gabe. Sie wirft diesem Bettler ein Zwiebelchen nach.
Die Frau stirbt irgendwann und weil sie keine guten Taten
nachzuweisen hat, weinen die Engel. Sie suchen eine gute Tat.
Die Frau hängt über den Abgrund und droht hinein zu fallen. Der Engel hat die
eine gute Tat gefunden: Dieses Zwiebelchen, das sie einem Bettler nachgeworfen
hat. Und er sagte: Versuch dich an dem Zwiebelchen festzuhalten, damit ich dich
rausziehen kann.
Jetzt sind da im Fegefeuer natürlich viele Seelen, die darauf warten erlöst zu
werden. Sie sehen die Frau an dem Zwiebelchen hängen und wollen nun nach dieser
Frau greifen. Aber sie strampelt und wehrt sich. Sie ruft: „Nein, dann kann
dieses Zwiebelchen mich nicht herausziehen und so bin dann auch ich verloren.“
Hätte sie doch alle Armen Seelen sich anhängen lassen, dann wäre sie gerettet.
Das bedeutet: Gott hätte dieses eine Werk: das Nachwerfen an den Bettler, als ein gutes Werk gesehen und hätte sie mit dem guten Werk gerettet. Weil sie aber egoistisch war und nur an sich dachte, hat sie alles verloren, weil sie für die Armen Seelen nichts tun wollte. Dabei war sie selber ja schon eine Arme Seele.

Jesus möchte, dass wir an alle denken. Wir sollen niemanden ausklammern. Wenn ein Todsünder stirbt, geht Jesus mit ihm bis zur Höllenpforte und wartet auf ein Gebet von dir. Es mag sein, dass er sie in die letzte Ecke des Fegefeuers setzt, wenn er sie ergreifen kann. Aber sie wäre nicht verloren.
Wenn also ein Todsünder stirbt, darf man niemals einen Haken hinter der Person machen, nach dem Motto: er ist ja eh verloren. Denn dann könnte es sein, dass Gott der Person deinen Platz gibt und du den Platz dieser Person bekommst.

Wenn Du glaubst, dass geschieht, um was Du betest, dann ist es schon geschehen.
Schenken wir all unsere Gebete der Muttergottes. Diejenigen, die nach dem
heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort die Marienweihe abgelegt haben, die
machen für sich selbst gar nichts – weil die Muttergottes für sie und die ihren
da ist.

Viele Menschen vegetieren in den Krankenhäusern und
Altenheimen vor sich hin. Keiner sagt zu ihnen:
Kommt, wir machen aus den Leiden Perlen.
So können wir alle Leiden aufopfern und z.B. den Aufopferungsrosenkranz beten.
Aufopferungsrosenkranz
Am
Anfang und am Ende des Rosenkranzes:
Aufopferungsgebet vor einem Kreuz,
Muttergottesbild / -statue… :
Mutter Maria! verbinde meine Leiden, die
Leiden der ganzen Welt, mit den Leiden Deines Sohnes Jesus Christus und bring
es so unserem himmlischen Vater zum Opfer da, für die Bekehrung der Sünder –
die Befreiung der Armen Seelen aus dem Fegefeuer.
Große Perle:
Um der Bluttränen Mariens, unserer Heiligsten
Mutter; des kostbaren Blutes Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus willen
– Vater, schenke Deine Gnaden all den Seelen neu, die erkaltet oder gar Lau
sind. Besonders für Deine Priester- und Ordenskinder. Gelobt sei das kostbare
Blut Jesu Christi und die Bluttränen Mariens
Kleine Perlen: *Durch Maria:
Öffne ihre Herzen, durch seine
Schmerzen; öffne ihre Sinnen, wie sein Blut tut rinnen, in das
Erdenreich, mach die Herzen weich.
(entweder 3 x 11 oder 5
x 10 Perlen)

Es werden Leiden auf die Menschen zukommen. Nicht weil Gott
sie schickt, sondern weil der Feind die Leiden schickt.
Wie soll man mit den Leiden umgehen?
Wir können unsere Leiden aufopfern und mit den Leiden Jesu verbinden und sagen:
Jesus ich schenke sie dir für die Bekehrung der Sünder und für die Befreiung der
Armen Seelen aus dem Fegefeuer.
Der heilige Paulus sagte schon: „Nun freue ich mich der Leiden für euch und will das, was an Christi Drangsalen noch aussteht, ergänzen an meinem Fleisch zum Besten seines Leibes, das ist die Kirche.“
(Kolosser 1,24)