
Es gibt Menschen, die sagen: wenn es einen Gott gibt, und wenn er eine Hölle geschaffen hat, dann ist er ja unbarmherzig.
Wie reagierst Du auf solche Argumente?

Es gibt Menschen, die sagen: wenn es einen Gott gibt, und wenn er eine Hölle geschaffen hat, dann ist er ja unbarmherzig.
Wie reagierst Du auf solche Argumente?

Man muss erst verstehen, was Gott uns gegeben hat, z.B. auch in dem Ehesakrament. Gott gab sein Gebot nicht, um uns zu quälen. Er gab seine Satzungen und Vorschriften nicht, um uns zu gängeln.
Er gab sie uns, um unser Seelenheil willen, damit wir am Tage des Gerichts wieder zu Gott zurückkommen dürfen und nicht in die Hölle gehen müssen.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Eines Tages, als ihn das Volk, umdrängte und auf das Wort Gottes hörte, indes er am See Genesareth stand, sah er am See zwei Schiffe liegen; die Fischer waren ausgestiegen und wuschen die Netze. Da stieg er in das eine der Schiffe, das dem Simon gehörte, und bat ihn, vom Lande etwas wegzufahren. Er setzte sich und lehrte das Volk vom Schiffe aus. Nachdem er seine Rede beendet hatte, sprach er zu Simon: »Fahr hinaus zur Tiefe des Sees und legt eure Netze aus zum Fange!« Simon entgegnete ihm und sagte: »Meister, die ganze Nacht haben wir uns abgemüht und nichts gefangen; doch auf dein Wort hin will ich die Netze auslegen.« Sie taten so und fingen eine große Menge Fische; ihre Netze waren am Zerreißen. Da winkten sie ihren Genossen im anderen Schiff, sie möchten kommen und ihnen helfen, und sie kamen, und sie füllten beide Schiffe, dass sie tief einsanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: »Geh weg von mir, Herr; denn ein sündiger Mensch bin ich.« Schrecken nämlich hatte ihn ergriffen sowie alle bei ihm über den Fischfang, den sie gemacht hatten, ebenso auch den Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Genossen waren. Jesus aber sprach zu Simon: »Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Fischer von Menschen sein!« Sie zogen die Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach.

Man will, dass die Kirche in der Politik nicht mehr das Sagen hat.
Dann sollen sie doch klar sagen, dass die Politik mit der Kirche nichts zu tun hat und dass sie nur noch nach Menschenwillen arbeiten wollen. Das tun sie ja auch. Abtreibung ist ein eindeutiges Werk, das nicht Gottes Werk ist.

In der wahren Liebe passen die Unordnungen nicht hinein.
In der wahren Liebe passen die Katastrophen, die in unsere Kirche und in unsere Welt gebracht werden, nicht hinein.

Wahre Liebe ist die gehorsame Liebe.
Wahre Liebe ist die, die in der Wahrheit verbunden ist.
Wahre Liebe ist die, die in Einheit mit Gott und seiner Kirche ist.
Wahre Liebe ist demütige Liebe.

Was bedeutet die Liebe?‘
Liebe ist heute ein missbrauchter Begriff. Heute ist alles Liebe was Unordnung ist. Man sagt uns, wenn wir von der Ordnung Gottes sprechen, dass wir dann nicht mehr in der Liebe sind.

Bist Du ein Jünger Jesu?
Wenn Du ein Jünger Jesu bist, dann müssen wir genau das tun, was Jesus gesagt hat. Und selbst wenn andere sagen, wir müssen davon abweichen und weggehen, dürfen wir uns nicht verunsichern lassen. Wir sind gefirmt worden, um notfalls unser Blut hinzugeben.

Sind unsere Kirchengesetze von Menschen gemacht?
Sind die kirchlichen Vorschriften Menschenwille? Das können nur die sagen, die von der Kirche keine Ahnung haben und Jesus Christus nicht kennen.
Denn Jesus wurde ja auch gesagt, dass er den Alten Bund zerstören will.
Doch er hat gleich gesagt: Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (vgl. Matthäus 5,17)

Heute können wir den Blasiussegen empfangen. Der Priester spricht dazu die Worte:
Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.