In der Zeit, wo wir uns aus der Welt zurückziehen um mit Gott allein zu sein, werden wir geschult und belehrt.
Die Mühseligkeiten und Prüfungen des Alltags allein bessern uns nicht und besitzen keinen geistigen Wert.
Doch alles, was wir mit Gott teilen, wie Schwierigkeiten, Schmerz oder Kummer können von großem Wert sein. Das kann aber nur so sein, wenn wir Gott daran teilhaben lassen. Teilen wir also alles mit ihm.
Wenn wir alles mit Gott teilen, so teilt auch er mit uns seine Liebe, seine Gnade, seine Freude…
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14. November – Gott ruft uns
Unsere Zukunft liegt in Gottes Hand.
Unsere Vergangenheit legen wir in Gottes Hand zurück. So brauchen wir nicht grübeln.
Gott schenkt uns die Gegenwart. Doch wie belastend wäre es, wenn wir dort alle Zukunftsängste und alle Enttäuschungen der vergangenen Jahre hineinlegen. Die Spannung könnten wir nicht ertragen.
Leben wir also im Jetzt und lassen wir uns täglich neu von Gott mit seiner Hilfe und seinem Trost beschenken.
13. November – Gott ruft uns
Jeder Mensch ist ein Individuum. Kein Mensch kann dieselben Nöte empfinden wie ein anderer. Kein Mensch hat dieselben Wünsche wie ein anderer. Gott liebt jeden Menschen mit seinen eigenen Bedürfnissen. Kein anderer Mensch kann seinen Mitmenschen so verstehen wie Gott ihn versteht. Darum braucht der Mensch den Umgang mit Gott, der allein jedes Herz und jedes Bedürfnis versteht.
12. November – Gott ruft uns
Wenn wir Gott verherrlichen wollen, dann müssen wir sein Wesen durch Loben und Preisen in unserem eigenen Leben widerspiegeln. Steigen wir auf Adlerschwingen immer höher, um uns immer näher zu ihm zu erheben.
„… und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen!“ (Epheser 5,19)
Lassen wir uns auf den Lobpreis Gottes ein, so dass unsere Herzen schauern und beben in der Gegenwart Gottes. Das ist die himmlische Musik: Gott durch ein geheiligtes Leben und ein ergebenes Herz der Liebe zu verherrlichen.
11. November – Gott ruft uns
Der Friede Gottes kann durch keine Wissenschaft ergründet werden. Nur durch das ruhige Verweilen vor Gott kommen wir immer tiefer in Gottes Geheimnisse und sind immer offener für alle Wahrheiten und Lehren Gottes.
Nehmen wir uns also immer wieder die Zeit, um bei Gott zu verweilen.
Schon im Philipperbrief 3,8 heißt es: „Ja, ich erachtete auch wirklich alles für Unwert angesichts der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn; um seinetwillen gab ich alles auf und betrachtete es als Unrat, um Christus zu gewinnen…“
10. November – Gott ruft uns
Verharren wir immer wieder in der Stille bei Gott. Wir brauchen diese Ruhezeiten. Lehnen wir uns dabei wie ein Kind zurück, um in seiner Liebe zu ruhen. Danach können wir uns frisch gestärkt wieder erheben.
Seien wir in solchen Momenten wirklich untätig und einfach nur im Bewusstsein von Gottes Anwesenheit.
Ohne diese „erzwungenen“ Zeiten der Ruhe und des Gebetes würden wir in der materiellen Welt in eine gefühlte Betriebsamkeit gehetzt, die Gottes Absichten vereiteln.
09. November – Gott ruft uns
Uns geht es oft wie den Emmausjüngern. Jesus ist mit uns auf dem Weg und wir erkennen ihn nicht. Erinnern wir uns an das Wort aus dem Evangelium:
„Da sagten sie zueinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Wege mit uns redete und die Schrift uns erschloß?“ (Lukas 24,32)
Lassen auch wir uns nicht entmutigen, auch wenn wir oft im Dunkeln tappen. Gehen wir mit Jesus, sprechen wir mit ihm und überlassen wir den Rest ihm. Seien wir jeden Tag aufs Neue unterwegs wie die Emmausjünger.
Spüren wir nicht oft wie unsere Herzen in uns brennen und wir von freudiger Erwartung glühen?
08. November – Gott ruft uns
07. November – Gott ruft uns
Manche bösen Taten, die verübt werden, kommen daher, dass wir nicht zu Beginn der Handlung ermahnt worden sind. Durch Mahnungen kommen Menschen dazu ihr Unrecht einzusehen und sich von diesem abzuwenden, bevor das Übel ganz Herr über die Person geworden ist.
Wie viele Sünden stammen doch aus mangelndem Gehorsam.
Halten wir uns nicht am Vergangenen auf, sondern verweilen wir bei Gott, damit wir in Zukunft weder durch Unterlassung noch durch Begehung in eine Sünde einwilligen.
06. November – Gott ruft uns
Jesus ist unser Gärtner. Er behütet und versorgt, wie es jeder Gärtner mit seinem Garten macht. Er beschneidet und stutzt, er beschützt vor dem Frost, er pflanzt ein und pflanzt um. Er sät den Samen der Wahrheit in unsere Herzen, er sendet den Regen und die Sonne. Ja, er bewacht unser Wachstum. Dabei achtet er sorgfältig auf jede Kleinigkeit.
So dürfen wir uns mit ihm freuen, wenn das erste Grün in uns hervorsprießt oder die erste Knospe zu sehen ist. Alles ist die Saat und Frucht seines Bodens.
