„Da es an Wein fehlte, sagte die Mutter Jesu zu ihm: „Sie haben keinen Wein!“ (Johannes 2,3)
Auch uns mangelt es oft an Wein. Unser Wein ist die Kraft, die Freude, der Mut, den nur Gott schenken kann.
So können auch wir zu Jesus treten und ihm sagen: Sie haben keinen Wein.
„Seine Mutter sagte zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“(Johannes 2,5)
Unsere Aufgabe besteht darin, die Wasserkrüge mit Wasser zu füllen. Seien wir also bereit für die Geschenke des Himmels.
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04. November – Gott ruft uns
Schon hier auf Erden werden wir beschenkt mit der Farbenfülle in der Natur. In der geistigen Welt schmückt sich die Wirklichkeit mit derselben Farbenpracht. Dadurch entsteht in uns eine Fülle an unfassbarer Freude und Begeisterung. Es handelt sich nicht um eine oberflächliche Freude. Die himmlische Freude verleiht Kraft und spendet Trost.
03. November – Gott ruft uns
Bleiben wir nicht im Tale stehen. Folgen wir Gott in die Bergeshänge. Er wird uns nicht überfordern. Er lässt uns langsam voranschreiten. Dann werden sich immer neue Ausblicke für uns öffnen. Gott hält für uns in unserem Leben mehr wunderbare Möglichkeiten bereit, als wir uns denken können. Es werden sich immer neue Möglichkeiten vor unseren Augen enthüllen. Folgen wir ihm also!
02. November – Gott ruft uns
In uns sollte ein aufgespeicherter Reichtum des Geistes Jesu vorhanden sein. Diesen Reichtum bekommt man nicht, wenn man nur in der Not zu Gott schreit. Nein, er muss während vieler ruhiger Stunden, die wir alleine mit Gott zubringen, angesammelt werden. Dann können wir immer aus diesem Reichtum schöpfen.
Gottes Geist ist nicht nur ein Retter in der Not, sondern ein Baumeister und Kraftspender, der aus seinen Anhängern die starken Soldaten macht, die stets für jeden Notfall bereit stehen oder imstande sind, die Notfälle zu verhüten.
01. November – Gott ruft uns
„Dies habe ich zu euch gesagt, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“ (Johannes 15,11)
Als Kinder Gottes sollten wir in der Freude leben. Die Freude, die von innen kommt, wirkt sich ansteckend auf die Mitmenschen aus.
Leider wirken viele so oft betrübt. Und dann wundern sie sich, dass sich ihre Mitmenschen den weltlichen Freuden zuwenden.
Unsere Freude muss aus unserem Inneren kommen, aus einen im Frieden verankerten Herzen, das sich durch die Freundschaft mit Gott vollkommen gesichert fühlt.
31. Oktober – Gott ruft uns
Es hängt von unserer Bereitschaft und unserer Verfügbarkeit ab, wie weit Gott uns mit Vorräten versehen kann.
Wenn wir das Benötigte haben und von unserem Überschuss Gott und den Seinen etwas abgeben, dann werden wir nie einen Überschuss haben. Gott wird sich um alles sorgen, was wir benötigen. Gott ersetzt den Verlust.
„Macht euch nicht Sorge und sagt nicht: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns bekleiden? Denn nach all dem trachten die Heiden. Es weiß ja euer Vater im Himmel, dass ihr all dessen bedürft. (Matthäus 6,31-32)
30. Oktober – Gott ruft uns
Gott folgen muss immer aus Liebe und niemals aus Pflicht sein. Die Versuchung hat gegen die Liebe keine Macht. Bleiben wir in Gottes Geist und in seiner Liebe.
Zwar bekommen wir auch nicht immer alles, was wir verlangen. Doch wir sollten dann nicht immer in der Angst leben, dass das nur wegen unserer Sünden und Schwächen so ist. Manchmal will Gott uns damit nur zeigen, dass wir alles ruhen lassen sollen und eine Weile bei ihm ruhen sollen.
29. Oktober – Gott ruft uns
Viele Menschen begreifen nicht, dass die wahre Jüngerschaft darin besteht, im Kleinen zu dienen. Viele sind bereit für Gott zu sterben, aber in den Alltagssituationen für ihn zu leben sind sie nicht bereit. So ist es auch bei den Menschen untereinander. Viele sind bereit die großen Opfer zu bringen, bemühen sich aber bei den kleinen Opfern, die es Tag für Tag zu bringen gilt, nicht.
Nehmen wir die kleinen Unannehmlichkeiten auf uns und überwinden wir unseren Hochmut, unseren Stolz und unsere Selbstsucht. Bemeistern wir die kleinen Schwierigkeiten. Dann sind wir Gottes Boten.
28. Oktober – Gott ruft uns
Je näher wir zu Gott kommen, desto mehr werden wir unsere Irrtümer und Schwächen erkennen. Das menschliche Leben ist ein Wachstum. Es gilt nicht stehenzubleiben. Stillstand ist Rückstand. Fortschritt bedeutet Jugendlichkeit. Das ewige Leben ist ein jugendliches Leben. Es ist ein volles und reiches Leben:
„Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Johannes 17,3)
27. Oktober – Gott ruft uns
Immer wieder streben die Menschen danach, zur Lösung des göttlichen Geheimnisses zu kommen. Dabei gibt es dabei nur einen Weg: den Weg des Gehorsams und der Liebe.
In der vollkommenen Liebe besteht keine Neugierde. Dort ist sich der Mensch sicher, dass, wenn die Zeit erfüllt ist, alles verständlich sein wird.
Wenn wir Gott haben, haben wir alles. Verlassen wir seine Liebe nicht und bleiben wir beständig.