26. Oktober – Gott ruft uns

DSCN0006Wir Menschen beurteilen Gott oft nach unseren eigenen menschlichen Regungen und Gefühlen und haben sehr erdbezogene Vorstellungen über ihn. Bei Gott ist die Liebe ganz anders.
Bei der göttlichen Liebe ist keiner zu einer Gegengabe verpflichtet.
Die Liebe zieht an, der Geliebte sehnt sich danach, dem Liebenden zu dienen und danach selbst seine Liebe zum Ausdruck zu bringen. Aber es gibt niemals eine Verpflichtung als Entgelt für die Liebe.

25. Oktober – Gott ruft uns

JesusaQuelleVielen Folglingen von Jesus fehlt der Begriff davon, wie voller Freude Jesus sein kann. Sie sehen nur den Jesus, der über die Stadt weinte und gekreuzigt wurde.
Doch kein Schatten des Kreuzes konnte diese Freude verdunkeln. Selbst am Kreuz war Jesus der Bräutigam unter den Freunden, die er sich selber ausgesucht hat, um sie an seiner Hochzeitsfreude teilnehmen zu lassen. Er nahm die Anschuldigungen der Pharisäer nicht wichtig. Begreifen wir Jesus als unseren Meister, der uns liebt und mit uns lacht.

24. Oktober – Gott ruft uns

Maria Sorg 018Gottes Friede hat für seine wahren Schüler eine ganz besondere Bedeutung. Der Friede Gottes ist lebendig und stark. Dieser Friede kann nur in den Menschen bestehen, die mit Gott leben. Das Leben in Gottes Gegenwart bedeutet leben im ewigen Leben, das ihm gehört und das diesen Frieden für immer von einer unzerstörbaren Schönheit erfüllt und mit wirklichem Leben durchdringt.

23. Oktober – Gott ruft uns

800px-HuegelFluss“ Und der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken behüten in Christus Jesus.“ (Philipper 4,7)
Dieser Friede, von dem im Philipperbrief die Rede ist, umgibt die Seele, die auf Gott vertraut. Vertrauen wir unserem himmlischen Vater. Er beschützt seine Kinder und sehnt sich mit einer tiefen und ausharrenden Liebe, die am Beschützen und Vorsorgen eine hohe Freude hat und nicht vorenthalten werden kann.

22. Oktober – Gott ruft uns

450px-StJosefGehorsam ist die oberste Sprosse der Tugendleiter. So sagte es schon Pater Pio. Auch Jesus lernte diesen Gehorsam, obwohl er doch der Sohn war.
Das Haus unseres Geistes wird Stein um Stein aufgebaut. Zu den Steinen zählen: Gehorsam, Wahrheit, Liebe. Wenn bei einem Hausbau nicht akkurat gearbeitet wird, dann stürzt das Gebäude ein. So ist es auch im geistigen Leben.
Prüfen und tun wir alles nach den fünf Edelsteinen.

21. Oktober – Gott ruft uns

IMG_0974Um in Gottes Gegenwart zu leben, ist es nötig, dass wir uns wie ein Schwamm mit dem Guten vollsaugen. Wenn unser Blick immer nur auf das Negative gerichtet ist, können wir nicht in der Freude leben. Das Übel kann in Gottes Gegenwart nicht bestehen. Leben wir also mit ihm zusammen und nehmen wir sein Leben ganz in uns auf. Dann muss alles Üble außerhalb von uns bleiben.

20. Oktober – Gott ruft uns

IMAG0483„Von den Tagen Johannes‘ des Täufers an bis jetzt leidet das Himmelreich Gewalt, und Gewaltsame reißen es an sich.“ (Matthäus 11,12)
Tun wir also dem Himmelreich Gewalt an durch Einsatz und Anstrengung.
Gott gibt seine Geschenke frei und nicht als Verdienst für vollbrachte Taten. Doch wie es nicht möglich ist, dass Geld und Gott die erste Rolle spielen in unserem Leben, so ist es auch nicht möglich, dass unsere eigene Persönlichkeit mit an die erste Stelle tritt.
Das Wort „Gewalt antun“ betrifft also unserer harten Schulung der Selbstzucht gemeinsam mit dem intensiven Verlangen nach Gottes Reich. Dazu bedarf es der unermüdlichen Anstrengung, Gottes Willen zu erfahren und zu tun.

19. Oktober – Gott ruft uns

DSCN0054Gott schenkt uns immer wieder die Freude unserer Freundschaft. Seien wir uns bewusst, dass er gerne schenkt. Das lesen wir schon im Evangelium:
“ Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.“ (Lukas 12,32)
Gottes Freude ist so groß, wenn wir uns nach ihm sehnen und bereit sind seine Gaben aufzunehmen. Versperren wir ihm nicht den Zugang zu unseren Herzen.

18. Oktober – Gott ruft uns

cropped-IMG325.jpgGottes Gnade reicht für uns aus und befriedigt all unsere Ansprüche. Denken wir immer wieder über die Gnade Gottes nach. Lesen wir in der Heiligen Schrift, was darüber gesagt wird. Verlangen wir nach ihr mehr als nach einem Geschenk. Die Gnade Gottes kann alles verklären, all das eintönige und öde. Die Gnade Gottes ist wie das Öl für die Maschine und die Hefe für den Kuchenteig. Sie hat einen unschätzbaren Wert. Sprechen wir uns immer wieder den Segen Gottes mit gebeugtem Haupt zu:

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!“ (Römer 16,20)

17. Oktober – Gott ruft uns

cropped-Allerheiligen (2)Wie oft beschweren wir uns über den Splitter im Auge unseres Mitmenschen und übersehen ganz den Balken, der vor unseren Augen liegt. Die Fehler der anderen erkennen wir oft so leicht. Schauen wir auf unser Inneres. Seien wir bestrebt unsere eigenen Unvollkommenheiten zu überwinden. Dann wird Gott uns die geistige Einsicht schenken, damit wir auch unseren Mitmenschen helfen können. Gott hält seine Versprechen immer.