Passen wir unsere Schritte den Schritten Gottes an.
Keine Sorge, Gott wird seinen Schritt unserer Schwäche anpassen. Bei Gott gibt es keine Hast.
Fürchten wir uns nicht.
Er überfordert uns nicht.
Bereiten wir dem Herrn den Weg!
Wenn Gott in ein Menschenleben eintritt, bedarf es der Vorbereitung. Seien wir seine Werkzeuge. Treten wir für ihn ein, vor allem im Gebet und in der Entsagung auf unser eigenes Ich. Leben wir unseren Glauben vor, damit die anderen neugierig werden. Halten wir fest an der Wahrheit und an der Gerechtigkeit.
Können wir anderen dieselbe Geduld zeigen, die Gott mit uns hat? Schauen wir auf das Gleichnis von den zwei Schuldnern:
„Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Da sie nicht imstande waren zu zahlen, schenkte er es beiden. Wer nun von diesen wird ihn mehr lieben?“ Simon antwortete: „Ich vermute, der, dem er mehr geschenkt hat.“ Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geurteilt!“ (Lukas 7,41-43)
Daraus können wir lernen, wie wir unseren Mitmenschen verzeihen müssen. Auch Gott verzeiht uns immer wieder unsere Sünden. Wie oft hindern wir uns selber im geistigen Wachstum, indem wir uns einige unserer Fehler und Versäumnisse zu leicht nachsehen.
Schauen wir immer wieder auf die Gleichnisse. Sie gleichen Blütenknospen, die sich in der Sonne der Selbstentledigung und des Fortschrittes im Geiste entfalten und zur Blume werden.
Wie könnten wir Jesus verstehen, wenn wir ihn nicht lieben? Wie könnten wir seine Absichten begreifen, wenn wir ihn nicht lieben? Die Liebe ist die große Macht des Verstehens. Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.
Wer liebt, ist aus Gott geboren. Leben wir in dieser Liebe.
Die Liebe bereitet den Boden für Gottes Lehren vor, die selbst das härteste Herz erweicht.
Gott lässt uns nie im Stich. Dazu ist es nicht nötig, dass wir vollkommen sind, sondern nur, dass wir bestrebt sind in Übereinstimmung mit Gottes Willen zu leben. Gott kennt unsere Schwächen. Wir müssen nicht Großes vollbringen, es geht nur darum, dass wir standhaft bleiben.
Als Jesus Petrus erwählte, sah er nicht nur, dass Petrus ihn verleugnen würde. Er wählte ihn, damit andere Mut fassen, wenn sie auf Petrus schauen und sich selber so hinfällig wahrnehmen. Sie sehen dann seinen späteren geistigen Fortschritt und dass Jesus ihm trotz allem verziehen und in seine Liebe aufgenommen hat.
Wir benötigen ein lauschendes Ohr, um Gott zu hören.
Dazu ist es als erstes nötig, dass wir unsere irdischen Wünsche überwinden und nur und ausschließlich Gottes Willen tun wollen.
Gehen wir dann immer wieder in die Stille, um Gottes Stimme vernehmen zu können.
Erst dann kann unser Ohr versuchen, Gott zu hören.
Nur Gott kann uns den Sieg verleihen. Nur in ihm können wir die Gnade und die Kraft erlangen, das Übel zu überwinden und über unser Selbst Sieger zu werden. Unser Gewand ist beschmutzt. Nur Jesus kann uns durch die Erlösung das Hochzeitskleid schenken.
Halten wir im Glauben an Jesus, unserem Heiland und Erlöser fest.
Verlassen wir uns in all unseren Fehlern und in all dem Bösen in unserer Natur auf seine Stärke.
Leben wir zusammen mit ihm, und tun wir gern seinen Willen.
Geben wir uns nicht mit einem lauen Glauben zufrieden. Gott will uns so reich beschenken. Geben wir ihm dazu die Chance, indem wir unser Herz öffnen.