06. Oktober – Gott ruft uns

DSCN0015Wenn der Mensch nur wüsste, wie er die Macht Gottes erlangen könnte. Stattdessen strebt er nach irdischer Macht.
Geben wir immer mehr unser Ich auf und gehorchen wir dem Willen Gottes. Lassen wir uns führen wie ein kleines Kind, so wird Gott uns an die Hand nehmen und uns durch diesen geistigen Fortschritt das wahre Mannesalter erreichen lassen. Geben wir nicht auf, diesem Weg zu folgen, auch dann nicht, wenn die Anstrengung lange dauern könnte und die Zucht hart sein sollte.
Unser Lohn im Himmel wird groß sein.

05. Oktober – Gott ruft uns

Maria Sorg 018Das Höchste, was der Mensch verlangen kann, ist:
Eins zu sein mit dem Gott der Schöpfung.
Eins zu sein mit Jesus auf Golgatha.
Eins zu sein mit dem auferstandenen Christus.
Eins zu sein mit seinem Geist, der tätig ist, Kräfte spendet, erneuert, beherrscht, allmächtig ist.

04. Oktober – Gott ruft uns

R0014938Wie oft wird Jesus als ein toter Christus dargestellt. Doch er lebt und will auch in uns, seinen Nachfolgern, leben.
„… ich war tot, doch siehe, ich bin lebend in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel des Todes und der Unterwelt.“ (Offenbarung 1,18)
Jesus möchte, dass sein Geist in all unserem täglichen Tun in und durch uns tätig sei. Doch wie oft verstehen wir seine Worte falsch. Er ist nicht weit weg von uns, sondern mitten unter uns.

03. Oktober – Gott ruft uns

R0015238Gottes Name lautet: Ich bin.

„Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)
Er war vor aller Zeit, ist unveränderlich durch alle Ewigkeit hin und unveränderlich in der Zeit.
Sinnen wir immer wieder über Jesus nach. Er ist unser Meister, gestern, heute und in Ewigkeit.
So ist er auch heute bei uns. Wir dürfen also vertrauen, weil er uns auf all unseren Wegen begleitet.

02. Oktober – Gott ruft uns

Maria Sorg 012Die größte Freude im Himmel ist es zu sehen, dass Gottes Wille im Kleinen wie auch im Großen erfüllt wird.
Verweilen wir immer wieder bei Gott mit Körper, Seele und Geist. Er ist unsere Speise. Geben wir uns Gott ganz dar und bieten wir uns ihm an. Jesus hat sich als Opfer für die Welt dargebracht. So bieten auch wir ihm unser körperliches und seelisches Wesen opfernd dar.

01. Oktober – Gott ruft uns

Santa_teresa_di_gesu_bambino3Beginnen wir jeden neuen Tag im Vertrauen auf Gottes Hilfe. Seien wir ohne Furcht. Uns geschieht nichts anderes, als das, was wir in unseren Gebeten erfleht haben.

Unser größtes Verlangen sollte sein:
Gottes Wünsche zu vernehmen und dann auch umzusetzen.

30. September – Gott ruft uns

Dichliebeich„Eine Leuchte für meinen Fuß ist dein Wort und ein Licht meinem Pfade.“ (Psalm 119,105)
Erschrecken wir nicht vor den Schwierigkeiten. Gott wird uns zeigen, was wir zu tun haben. Das Licht muss jedoch mit uns mitgehen. Lassen wir uns von dem Licht warnen, trösten und aufmuntern.
Seien wir wie die Kinder und erfreuen wir uns an die Gegenwart Gottes. Kinder haben weder Furcht noch machen sie sich Gedanken darüber hinaus. Auch wir sollen so leben.
Freuen wir uns also im Herrn!

29. September – Gott ruft uns

Bevor wir die Frucht unserer Bemühungen sehen, müssen sich erst einmal die Wurzeln gefestigt haben und der Wuchs vollendet sein.
Verzichten wir auf jegliches Verlangen nach Macht und Anerkennung.

Denn wir können nicht zwei Herren dienen oder auf zwei Ebenen tätig sein.
Unsere Liebe muss dadurch wachsen, dass wir bei Gott verweilen.

28. September – Gott ruft uns

Im geistigen Leben gibt es ein Wachstum. Zunächst geht es um die Erfüllung des allgemeinen Dienens und um das Halten der Gebote. Wenn die Seele aus diesem Stadium hinausgewachsen ist, dann gibt es für sie eine besondere Art zu dienen. Gott hat mit jedem Menschen seinen Plan und jeder Mensch ist dafür ausersehen, die Aufgabe zu erfüllen, die Gott für ihn vorgesehen hat.
Gehen wir also auf die Straße, die Gott für uns vorgesehen hat. Auf dieser Straße können wir der notleidenden Welt am besten beistehen.

27. September – Gott ruft uns

Der reuevolle Mensch kann jederzeit zu Gott zurückkehren und um Vergebung bitten. Doch es gibt eine Zeit, wo Gott aufhört, bei seinen Nachfolgern beharrlich zur Tat anzuspornen.
Das menschliche Ohr hört so viele Geräusche, dass es manchmal vorkommt, dass es Geräusche gar nicht mehr wahrnimmt. So ist es auch mit dem geistigen Ohr.
Wenn der Diener Gottes nicht sein ganzes Verlangen und seine Anstrengung darauf richtet, Gottes Absicht in die Tat umzusetzen, könnte er die Möglichkeit des Hörens verlieren und nicht mehr die Wünsche Gottes vernehmen. Das ist eine ernsthafte Gefahr. Seien wir immer wachsam und schützen wir uns davor.