Wir dürfen Gott für alles danken:
– für den Sonnenschein und den Regen
– für die Trockenheit und für das Wasser
– für den Schlaf und für die Schlaflosigkeit
– für die Freude und für das Leid
– für den Gewinn und für den Verlust
Klammern wir uns in der Schwäche und in der Stärke immer an Gott. Seien wir über allen Zweifel und über alle Furcht hinaus davon überzeugt, dass alles gut ist. Gott ist mit uns.
13. Februar – Gott ruft uns
Wenn wir in Gottes Freundschaft verbleiben, dürfen wir uns sicher fühlen.
Er ist ein Freund, der uns durch und durch kennt und der unseren guten Willen sieht. Er kennt unser häufiges Versagen und weiß, dass wir ihn und seinen Willen oft missverstehen. Er kennt aber auch unser Verlangen ihm zu dienen und er weiß, wie wir uns in unserer Hilflosigkeit an ihn klammern. Er sieht auch immer wieder unser schwankendes Vertrauen und unsere Versuche, auf eigenen Füßen zu stehen. Alles ist ihm bekannt.
Und trotzdem ruft er uns immer wieder zu: Verbleibt in meinem Schutz und in meiner Freundschaft.
12. Februar – Gott ruft uns
Welch ein Trost:
Gott ist immer mit uns auf dem Weg.
Wir dürfen fühlen, dass seine Macht mit uns ist
– wenn wir vor schweren Aufgaben stehen
– wenn uns eine Gefahr droht
– …
In allen kleinen Geschehnissen ist er zugegen. Er ist der Urheber jeder freundlichen und liebereichen Tat. Er tröstet uns in jedem Schmerz und in jeder Enttäuschung.
Lassen wir seine Nähe zu.
11. Februar – Gott ruft uns
Gott versucht uns nicht nur vor dem Fall in die Sünde zu behüten, sondern auch vor übertriebener Reue. Ihm ist bekannt, dass die Zerknirschung für den Menschen eine zu große Last ist. Lassen wir es trotzdem zu, dass sie uns überwältigt, dann schalten wir seine schützende Kraft aus. Auch bittet Gott uns, dass wir nicht mehr an unsere vergangenen Sünden und Misserfolge denken, wenn wir sie einmal aufrichtig gebeichtet haben.
Wir sollen das Dunkel verlassen und ins helle Sonnenlicht seiner Liebe und seines Heiles hinaustreten.
10. Februar – Gott ruft uns
Welch eine Macht hat doch das Gebet.
Gott hat uns diese wunderbare Macht gegen jedes Übel der Welt in die Hand gelegt.
Wir können uns gar nicht vorstellen, über welch wichtige Waffe wir verfügen.
Die Kraft des Gebetes ist so unerhört und wirkt solche Wunder, wenn es Gottes Willen und die Freundschaft mit ihm sucht.
09. Februar – Gott ruft uns
Harren wir auf Gott in demütiger und zuversichtlicher Haltung.
Ein Diener wartet darauf, Aufträge entgegenzunehmen.
Ein Liebender wartet darauf, einen Wunsch zu erkennen und zu erfüllen.
So warten wir auf Gottes Befehle, auf seine Führung und auf seinen Beistand. Alles wird eintreffen. Es wird gewiss nicht langweilig, da wir immer in gespannter Aufmerksamkeit warten.
08. Februar – Gott ruft uns
Leben wir mit Gott, sinnen wir über seine Worte nach, über seine Lehren und seine Taten.
Es werden sich dann immer mehr Gelegenheiten ergeben, um von ihm zu sprechen.
Diese brauchen wir nicht künstlich herbeiführen.
Sie werden automatisch aus dem inneren Wachstum und nicht unter Druck von außen entstehen.
07. Februar – Gott ruft uns
Was ist das Wichtigste in unserem Leben?
Dass wir immer nach dem Willen Gottes für unser Leben suchen.
Dann wird alles gut sein und dann werden auch Wachstum und Fortschritt im geistigen Leben bei uns eintreten.
Egal wie lange unser Leben währt, es kann nie zu lang für Wachstum und Fortschritt sein.
06. Februar – Gott ruft uns
Wie sehr wurde doch folgende Bibelstelle immer wieder missverstanden:
„Wenn nun ich eure Füße gewaschen habe, als der Herr und als der Meister, dann sollt auch ihr einander die Füße waschen.“ (Joh 13,14)
Wir sollen also im Geiste der Demut gegenüber unseren Mitmenschen zu Gott kommen und nicht in Überlegenheit. Dienen kann man auch aus Herablassung und ohne jegliche wahre Demut. Stellen wir uns immer wieder auf die untere Sprosse der Leiter, so wie es uns schon die Heiligen vorgemacht haben.
05. Februar – Gott ruft uns
Haben wir ein einfältiges Herz. Die einfache Wahrheit bleibt dem Gelehrten verborgen. Auf alles Sehnen nach Geistigem folgt Erfüllung.
Gott beruhigt das bedrückte Gemüt. Für uns ist es dann so, als würde er unsere Gebete beantworten. Dabei war seine Antwort schon lange bereit und hat nur darauf gewartet, dass wir beten. Leider beschäftigen wir uns viel zu viel mit dem Materiellen und erfassen dadurch die geistigen Gesetze, die nie versagen, nicht.