03. Januar – Deine Zeit ist nahe

Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln.
Auf grünen Auen lässt er mich lagern; an Wasser mit Ruheplätzen führt er mich.

Labsal spendet er mir. Er leitet mich auf rechter Bahn um seines Namens willen.

Auch wenn ich wandern muss in finsterer Schlucht, ich fürchte doch kein Unheil;
denn du bist bei mir.
Dein Hirtenstab und Stock, sie sind mein Trost.

Du deckst für mich einen Tisch angesichts meiner Gegner.
Du salbst mein Haupt mit Öl, mein Becher ist übervoll.

Nur Glück und Gunst begleiten mich alle Tage meines Lebens,
und ich darf weilen im Hause des Herrn, solange die Tage währen.
(Psalm 23)

02. Januar – Deine Zeit ist nahe

In diesem Jahr beschäftigen wir uns hier mit dem Thema:

Deine Zeit ist nahe,
sie umgibt uns.
Darum lass uns entdecken,
wie du uns gedacht hast,
entdecken wofür du uns berufen hast,
und in diesem Sinn handeln.

Mit dem Thema war Br. Johannes-Marcus (FJM) im letzten Jahr „on Tour.“
Wir haben die Texte abgeschrieben und stellen jeden Tag einen kleinen Auszug online. Viel Freude und Segen damit.

01. Januar – Deine Zeit ist nahe

Zur Pforte Christi ward die Magd,
begnadet durch des Höchsten Kraft:
Der König schreitet durch das Tor,
es bleibt verschlossen, wie es war.


Und aus der Jungfrau Festgemach
erscheint des Vaters ew´ger Sohn;
frohlockend wie ein Bräutigam,
beginnt der Held den Siegeslauf.


Nun jauchze auf die ganze Welt,
denn Christus, ihr Erlöser kommt.
Der königlich das All regiert,
erscheint, zu retten, die er schuf.


Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
Durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

(Hymnus der Laudes am 01. Januar)

Wir wünschen allen ein gesegnetes und gnadenreiches Neues Jahr 2020!

31. Dezember

Allmächtiger, ewiger Gott, in der Menschwerdung deines Sohnes hat alles menschliche Streben nach dir seinen Ursprung und kommt darin zur Vollendung. Lass uns zu Christus gehören, in dem das Heil aller Menschen begründet ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

(Oration am 31. Dezember)

27. Dezember

Der Herr liebte den heiligen Johannes in ganz besonderer Weise. Trotz seines jugendlichen Ungestüms, mit dem er Feuer und Schwefel auf die Samariter herabrufen will, trotz des jugendlichen Überschwanges, mit dem er den ersten Platz zur Rechten des geliebten Herrn begehrt, ruht er am Herzen des Heilandes.

Der Herr weiß auch was uns nottut und lässt keine Bitte unerhört, aber er erhört sie in seinem eigenen Sinn.

26. Dezember

Den heutigen Tag weiht die Kirche dem Andenken des Erzmärtyrers Stefan. Fürwahr das Idealbild eines jungen Christen! Klar von Geist, rein von Gestalt, durchglüht vom Feuer des Heiligen Geistes, in Treue zu seinem Herrn stehend, voll Mut seinen Feinden gegenüber und noch im Sterben voll Großmut für sie betend.

25. Dezember

So hilflos das Christkind ist, trotzdem ist es der allmächtige Gottessohn, den die Engel anbeten. Jedes Kind ist ein Gotteskind und von unendlichem Adel. Euch ist dies kostbare Geschenk anvertraut. Es besteht nicht nur aus Gewicht und Anlagen. Es ist für die Ewigkeit bestimmt und trägt den lebendigen Gott in seiner Brust.
Das Christkind segnet euch. Wer sein Leben dem Kinde opfert, der wird vom Himmel aus mit Gnaden überströmt. Denn Gott ist gerecht und belohnt, was man seinen Kindern an Wohltaten erweist.