26. Juli

Q.: Schreibmans Kultbilder mit freundlicher Erlaubnis

 

„Herr, du Gott unserer Väter, du hast Joachim und Anna erwählt, der Mutter deines menschgewordenen Sohnes das Leben zu schenken. Auf die Fürbitte dieser heiligen Eltern gib uns das Heil, das du deinem Volk versprochen hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“

(Oration am Gedenktag der hll. Joachim ud Anna)

25. Juli

  • 1. Jesus sah Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; und er rief sie zu sich.
  • 2. Ohne zu zögern, verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus.
  • 3. Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und die Taufe, die ich empfangen muss, werdet auch ihr empfangen.

(Antiphonen zu den Psalmen der Laudes am Gedenktag des hl. Jakobus des Älteren)

24. Juli

„In dankbarer Freude juble und frohlocke ich, ihr heldenhaften und hochseligen Brüder, bei der Kunde von eurem Glauben und eurem Mut, dessen die Kirche, unsere Mutter, sich rühmen kann.
So ziemt es sich auch für die Streiter Christi, dass die unerschütterliche Glaubensfestigkeit durch keine Lockungen sich täuschen, durch keine Drohungen sich schrecken, durch keine Qualen und Martern sich bezwingen lässt; denn er, der in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Christophorus)

Christophorussammlung ASN.help

23. Juli

„Herr, unser Gott, du hast der heiligen Birgitta eine innige Liebe zum Gekreuzigten geschenkt und ihr den Reichtum deines Erbarmens geoffenbart. Hilf uns, dass wir Christus auf seinem Leidensweg nachfolgen, damit wir ihn auch in seiner Herrlichkeit schauen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.“

(Oration am Gedenktag der hl. Birgitta)

22. Juli

Heil dem Tage, der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges, da Christus auferstand,
Tag der Sonne, die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.

Licht vom Himmel hellt unser Dunkel auf:
Christus öffnet Gräber und Totenreich,
stiftet Frieden, einigt im Neuen Bund
Erd´ und Himmel.

Triumphierend steht er vom Grabe auf,
hebt uns Menschen in die erlöste Welt,
führt dem Vater seinen verlornen Sohn
in die Arme.

Brüder werden Engel und Selige,
Christi Liebe eint sie verklärt im Licht,
und sie singen ihm, der als Sieger thront,
Freudenhymnen.

In die Chöre seliger Himmelslust
mischt die Kirche rings auf dem Erdenrund
tausendstimmig jauchzend den Jubelruf
„Halleluja“.

Siegbezwungen ist nun des Todes Macht,
Siegesfreude füllt unsre Seele ganz:
Gott im Himmel Ehre und Herrlichkeit,
Fried´ auf Erden. Amen.

(Hymnus der Laudes)

21. Juli

„Das Wort Gottes ist Licht für den Versand und Feuer für den Geist, so dass der Mensch Gott erkennen und lieben kann. Dem inneren Menschen, der vom Geist Gottes lebt, ist es Brot und Wasser. Aber das Brot ist süßer als Honig und Honigwaben, das Wasser besser als Wein und Milch. Es ist für die Seele ein Schatz geistlicher Werte; deshalb wird es Gold und kostbarer Edelstein genannt. Gegen das Herz, das sich in der Sünde verhärtet, ist es wie ein Hammer. Gegen Welt, Fleisch und Teufel ist es wie ein Schwert, das jede Sünde tötet.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Laurentius von Brindisi)

20. Juli

„Wenn mit dem Tode alles zu Ende ist, dann handelt töricht, wer das Leben des Mitmenschen zum Schaden des eigenen schont. Wenn der Tod die Seele auslöscht, so braucht man sich nur um ein gelungenes und gemächliches Leben zu bemühen; wenn uns aber nach dem Tode ein Leben erwartet, das ewig und glückselig ist, dann wird der Gerechte und Weise dieses leibliche Leben mit allen Gütern der Erde geringschätzen, weil er weiß, welche Belohnung er von Gott empfangen soll.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag der hl. Margareta)

19. Juli

Gepriesen sei Gott, der allmächtige Vater, der allezeit für uns sorgt. Zu ihm lasst uns beten:

R: Dir sei Ehre in Ewigkeit.

Gott, du hast uns Menschen wunderbar geschaffen und noch wunderbarer erneuert;
– gib, dass wir dir allezeit danken.

Du hast uns zum Beginn dieses Tages geführt;
– gib, dass wir über all unserem Tun dich nicht vergessen.

Reinige unser Herz von jedem bösen Verlangen;
– mach uns bereit, heute in allem deinen Willen zu tun.

Öffne unsere Augen für die Not der Mitmenschen
– und laß sie unsere Hilfe erfahren.

 

(Bitten der Laudes)

18. Juli

„Herr ich zweifle nicht, sondern ich bin mir klar bewusst, dass ich dich liebe. Du hast mein Herz mit deinem Wort getroffen, da liebte ich dich. Was liebe ich aber, wenn ich dich liebe? Nicht körperliche Anmut und zeitliche Schönheit; nicht den Glanz des Lichtes, der unseren Augen so lieb ist; nicht die süßen Weisen vielfältiger Gesänge; nicht den Duft von Blumen, Salben und Gewürzen; nicht Manna und Honig, nicht liebevolle Umarmung. Das ist es nicht, was ich liebe, wenn ich meinen Gott liebe.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore; entnommen den „Bekenntnissen“ des hl. Augustinus)