
Ich bete an die Macht der Liebe…

Ich bete an die Macht der Liebe…
Bei der 3. Erscheinung sagte der Engel zu den Kindern in Fatima:
„Empfangt den Leib und trinkt das Blut Jesu Christi, der durch die undankbaren Menschen so furchtbar beleidigt wird. Sühnt ihre Sünden und tröstet euren Gott.“ Mehr hier .
Wenn wir uns unserer himmlischen Mutter anvertrauen, entfernt sie von uns den Schatten des Bösen, das Eis der Sünde und die Wüste der Unreinheit.
Warum verlangt Maria von uns die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz?
Um uns alle zu der inneren Fügsamkeit heranzubilden. Nur so kann sie in uns wirken. Sie bereitet uns so vor, den Herrn würdig zu empfangen.
Durch den Willen Jesu ist Maria auch unsere Mutter. Und als Mutter will sie uns an die Hand nehmen. Lassen wir uns alle von ihrem mütterlichen Wirken heranbilden. Sie formt uns innerhalb unserer Herzen, um uns zur Umkehr zu bringen. So öffnet sie uns für eine neue Liebesfähigkeit. Lassen wir uns von ihr von unserem Egoismus heilen.
Welch eine Verheißung:
„Wenn ich euch schon immer nahe war, bin ich es in diesen Augenblicken in besonderer Weise – mit meiner ganzen Liebe einer Mutter.
Habt keine Angst! Ich wiederhole euch: Ihr gehört mir, und Satan wird euch nicht anrühren: Ihr seid in meinem Garten und niemand wird euch aus meinem Unbefleckten Herzen herausreißen können (…).“ (Q.: An die Priester…. Vom 11. Februar 1978)
Die Aufgabe Mariens ist es, jeden Tropfen unseres Leidens aufzufangen und ihn in ein kostbares Geschenk der Liebe und Sühne zu verwandeln und so der Gerechtigkeit Gottes darzubringen. Nur so können wir gemeinsam das goldene Tor des göttlichen Herzens Jesu auftun. Er kann dann den Strom der Gnaden und das Feuer seiner barmherzigen Liebe hinabsenden.
Lassen wir zu, dass jedes Leid in ein vollkommenes Liebesgeschenk verwandelt wird. Maria hilft uns ja, das Leid zu tragen. Nur dann können wir das Leid mit Freude tragen. Das Leid wird süß werden und der sichere Weg sein, der uns zum wahren Herzensfrieden führen wird. Gehen wir immer in der Gewissheit, dass Maria bei uns ist, so wie sie auch unter dem Kreuz Jesu gestanden hat.
Nehmen wir uns ein Beispiel an Maria. Sie hat ihr bedingungsloses JA zum Willen des Vaters gesagt, auch zu all den Leiden, die ihr Sohn erlitten hat. So wurde sie durch ihren mütterlichen Schmerz die erste Mitarbeiterin an seinem Werk. Sie ist die wahre Miterlöserin geworden. Sie lehrt uns, wie man das eigene Leiden darbringt, um anderen zu helfen.