Der vollkommene Sieg wird mit dem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens in die Welt kommen. Dann wird das Wunder der göttlichen Barmherzigkeit in der Kraft des Heiligen Geistes das Angesicht der Erde erneuern.
„auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen -, damit offenbar werden die Gedanken aus vielen Herzen.“ (Lukas 2,35)
So ist das göttliche Geheimnis der göttlichen und universalen Mutterschaft Mariens enthüllt worden. Es ist ein Geheimnis der Liebe! Das Herz Mariens öffnet sich in vollkommener Weise der Liebe. So eine tiefe Liebesfähigkeit besitzt niemand. Jesus hat ihr alle Menschen als Kinder anvertraut. Wie groß ist ihre Mutterliebe! Sie umfängt alle und jeden einzelnen. Sie teilt mit uns Sorgen und Leiden. Treten wir immer mehr in ihre Mutterliebe ein und lassen wir uns durch sie trösten.
Lassen wir uns nicht abschrecken von der Welt. Verkünden wir mit aller Freimut das Evangelium. Stehen wir für die Wahrheit des katholischen Glaubens ein. Folgen wir Jesus in aller Einfachheit, in Demut, im Gebet, in der Arbeit, im Schweigen, in der Abtötung, und auf dem Weg der Geringschätzung der Welt und von uns selbst. Immer wieder werden uns Hindernisse bereitet. Bleiben wir dennoch standhaft.
Immer wieder empfiehlt uns Maria den Rosenkranz zu beten. Warum? Weil der Rosenkranz ein einfaches und schlichtes Gebet ist. Durch dieses Gebet werden wir zur Kleinheit, zur Sanftmut und zur Einfachheit des Herzens herangebildet. Durch dieses Gebet wird der Stolz Satans besiegt. Ja, nehmen wir diese einfache Waffe zur Hand und beten wir gemeinsam mit Maria an. Sie verbindet ihre Stimme mit unserer Stimme.
Vergessen wir in allem auch den heiligen Josef nicht. In der Stille hat er Jesus und Maria beigestanden. Er sorgte für das Jesuskind und bereitete ihm ein angenehmes Heim. Er hat auf die Stimme Gottes gehört und vertraut und ist nicht bei den Worten stehen geblieben. Nein, er setzte sie in die Tat um. Bleiben auch wir nicht beim Wort stehen, sondern leben wir unseren Glauben.
Öffnen wir unsere Ohren für den Ruf Gottes, damit wir nicht taub bleiben.
Lassen wir uns immer wieder durch das Beispiel der Kleinen (z.B. Hirten in Bethlehem) anstecken. Ja, hören wir auf unser Herz und verschließen wir es nicht für den Anruf Gottes. Bereiten wir uns auf die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit vor.
Bleiben wir stark im Glauben, sicher in der Hoffnung und brennend in der Liebe. Lassen wir uns von unserer himmlischen Mutter führen. Sie sammelt alle in ihrem Unbefleckten Herzen. Diese Zufluchtsstätte hat sie für uns vorbereitet. Lassen wir uns den inneren Frieden und unser Vertrauen nicht rauben.
Wie können wir das Unbefleckte Herz Mariens verherrlichen?
„Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr euch mit Gefügigkeit auf dem Weg der Reinheit, der Liebe und der Heiligkeit führen lasst.
Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr allen ein tägliches Zeugnis der heroischen Treue zu Christus und zu seinem Evangelium schenkt und dabei heute mutige Zeugen des Glaubens werdet.
Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr für die starke Einheit mit dem Papst und für den vollkommenen Gehorsam seinem Lehramt gegenüber ein Beispiel gebt
Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr euch total zur vollen Verfügung für die geistigen Nöte de Seelen stellt, und dabei besonders euer priesterliches Dienstamt im Sakrament der Versöhnung und der Buße dauernd ausübt.
Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr brennende Flammen der Liebe und des Eifers für Jesus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist, werdet, wenn ihr all Seelen, die euch anvertraut sind, zu ihm bringt und wenn ihr die feierlichen Stunden der Anbetung und der Sühne vervielfältigt, indem ihr das Heiligste Sakrament auf dem Altar au: setzt und es mit Lichtern und Blumen als Kennzeichen eure Frömmigkeit umgebt.
Mein Unbeflecktes Herz wird von euch verherrlicht, wenn ihr überall die Gebetszönakel, die zusammen mit mir gehalten werden und die ich von euch erbeten habe, vervielfältigt unter den Priestern, unter den Gläubigen, den Jugendlichen, und unter den Kindern und in den Familien.“
(Q.: An die Priester die vielgeliebten Söhne der Muttergottes. 10. Auflage S. 961 – 962)