27. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Tragt euer Kreuz mit Freuden, und die göttliche Liebe wird euch entflammen, denn in der reinen Liebe zum Heiland kann niemand ohne Schmerzen leben. Nur unter Dornen kann man Rosen pflücken; nur das Kreuz nährt die Gottesliebe, so wie Holz das Feuer nährt.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

26. März – Ganz Dein…

Wenn ihr richtig zu leiden wisst, dann wird das Kreuz zu einem sanften Joch werden, das Jesus Christus euch tragen hilft. Es wird zu zwei Flügeln der Seele, der sich zum Himmel erhebt; es wird zu einem Schiffsmast, der euch leicht und glücklich in den Hafen des Heiles führt. Tragt euer Kreuz geduldig, und es wird euer inneres Dunkel erleuchten; denn wer nicht Versuchung leidet, der weiß nichts.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

25. März – Ganz Dein…

Das Kreuz wird auch mit einem Schmelztiegel oder einer Esse verglichen, in der das echte Gold geläutert wird, das unechte aber in Rauch aufgeht; denn das echte besteht geduldig die Feuerprobe, während der Rauch des unechten sich gegen die Flammen erhebt.

So werden die wahren Verehrer des Kreuzes im Schmelztiegel der Trübsal und Versuchung durch ihre Geduld geläutert, während seine Feinde infolge ihrer Ungeduld und ihres Aufbegehrens in Rauch aufgehen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

24. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Ein andermal vergleicht der Heilige Geist das Kreuz mit einem Feuer, das durch seine flackernden Flammen den Rost vom Eisen wegfrißt. Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer; durch das Kreuz wohnt er in der Seele wie ehedem im brennenden Dornbusch und läutert sie, ohne sie zu verzehren.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

23. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Der Heilige Geist vergleicht das Kreuz einmal mit einer Wurfschaufel, die den Weizen von Spreu und Unrat sondert. So lasst euch denn wie der Weizen widerstandslos von der Wurfschaufel werfen und schütteln, denn ihr seid in der Schaufel des Vaters, und bald werdet ihr in seiner Scheune sein.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

22. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Sträubt euch nicht gegen den Meißel, der euch gestaltet, gegen die Hand, die euch formt. Vielleicht will der göttliche Baumeister euch zu einem der Hauptsteine seines ewigen Baues machen, zu einem der schönsten Abbilder seines himmlischen Reiches; so lasst ihn denn gewähren. Er liebt euch, er weiß, was er tut, er hat Erfahrung. Alle seine Schläge sind geschickt und voller Liebe. Nicht einer davon ist verfehlt, wenn ihr ihn nicht durch eure Ungeduld vereitelt.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

21. März – Ganz Dein…

Ihr wisst, dass ihr die lebendigen Tempel des Heiligen Geistes seid und dass der Gott der Liebe euch als lebendige Steine dem Bau des himmlischen Jerusalem einfügen will. Darum seid darauf gefasst, dass der Hammer des Kreuzes euch zurechthaut, sonst bleibt ihr rohe Steine, die zu nichts zu gebrauchen sind, die man verachtet und wegwirft. Hütet euch wohl, dem Hammer, der euch behaut, zu widerstehen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

20. März – Ganz Dein…

Fortsetzung…

Es muss dem Jünger ergehen wie dem Meister und dem Gliede wie dem Haupt.

Wenn der Himmel euch wie der heiligen Katharina von Siena eine Dornenkrone und einen Kranz von Rosen darbietet, dann wäget nicht lange, wählt wie sie die Dornenkrone und setzt sie euch aufs Haupt, um Jesus Christus zu gleichen.

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

19. März – Ganz Dein…

Das Haupt ist mit Dornen gekrönt  –  und die Glieder sollten mit Rosen gekrönt sein?

Das Haupt wird auf dem Kreuzweg verhöhnt und beschmutzt; sollten die Glieder auf einem Thron in Wohlgerüche gehüllt sein?

Das Haupt hat kein Kissen, auf dem es ruhen kann; sollten die Glieder weich auf Federn und Daunen gebettet sein?

Das wäre eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen.

 

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)

18. März – Ganz Dein…

Freue dich, du armer Ungebildeter, du arme Frau ohne Geist und Wissen; wenn ihr es versteht, freudig zu leiden, dann seid ihr weiser als ein Universitätsprofessor, der nicht so gut zu leiden versteht wie ihr. Ihr seid Glieder Jesu Christi; welche Ehre! Aber was muss man gerade aus deisem Grunde leiden!

Fortsetzung folgt…

(Ludwig Maria Grignion von Montfort)