22. Februar – 1. Fastensonntag

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste hinaufgeführt, um versucht zu werden vom Teufel. Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn zuletzt. Da trat der Versucher hinzu und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so sag, dass diese Steine Brote werden.« Er aber antwortete: »Es steht geschrieben: ›Nicht nur von Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das hervorgeht aus dem Munde Gottes‹ (5 Mos 8,3). Dann nahm ihn der Teufel mit in die Heilige Stadt, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: ›Seinen Engeln wird er deinetwegen befehlen, und sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht an einen Stein deinen Fuß stoßest‹.« (Ps 91,11f).

Jesus aber erwiderte ihm: »Wiederum steht geschrieben: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen‹ (5 Mos 6,16).« 
Abermals nahm ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.« Da sprach Jesus zu ihm: »Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ›Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen‹ (5 Mos 6,13).« Da ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.

(Evangelium vom 1. Fastensonntag Matthäus 4,1-11)

21. Februar

Seine Studien absolvierte er zu Faenza und Parma mit so glänzendem Erfolge, dass er für einen der Gelehrtesten seiner Zeit angesehen wurde. Er wirkte hierauf als Lehrer der geistlichen Wissenschaften in mehreren Klöstern. Oft pflegte er in seinen Jünglingsjahren, wenn die Versuchung heftig war, sich selbst zuzurufen:

»Früher oder später heißt es doch Entsagen; ich will es also jetzt, im frühen Alter tun, weil es Gott viel wohlgefälliger ist, als später.«

(Heiliger Petrus Damiani )

20. Februar

Ein anderes Mal fragte Lucia: „Francisco, was tust du lieber: den Heiland trösten oder die Sünder bekehren, damit keine Seele mehr in die Hölle kommt?“ Darauf Francisco: „Ich tröste lieber den Heiland. Hast du nicht gemerkt, wie Unsere Liebe Frau letzten Monat so traurig wurde, als sie sagte, dass die Menschen den Herrgott nicht mehr beleidigen sollen, der schon so sehr beleidigt wurde? Ich möchte den Heiland trösten und dann die Sünder bekehren, damit sie ihn nicht mehr beleidigen.

17. Februar

Gott,
Du hast uns geschaffen –
Doch wir kennen dich kaum.
Du liebst uns –
Und doch bist du uns fremd.
Offenbare dich deiner Gemeinde.
Zeige uns dein Gesicht.

Sag uns, wer du bist
Und was du für uns bedeutest.
Lehre uns
Dich erkennen, dich verstehen, dich lieben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Tagesgebet 6. Woche im Jahreskreis – Dienstag)

14. Februar

Der hl. Cyrillus, der sein Lebensende herannahen fühlte, zog sich hierauf mit Bewilligung des Papstes in ein Kloster zu Rom zurück und starb kurze Zeit darauf, etwa im Jahre 878 oder 879; der hl. Methodius aber scheint, mit Vollmachten versehen und zum Bischof geweiht, nach Mähren zurückgeeilt zu sein, wo er mit neuem Eifer an dem Heile der Seelen wirkte.

13. Februar

1. Am dreizehnten Maien – im Tal der Iria, vom Himmel erscheinet die Jungfrau Maria. Refrain: Ave, Ave, ave Maria. Ave, ave, ave Maria.

2. Die Mutter des Heilands in strahlendem Licht, begnadet drei Hirten mit hehrem Gesicht. Refrain

3. Erst halten für Blitz sie den blendenden Schein; sie sammeln die Herde und wenden sich heim. Refrain

4. Doch spricht aus der Eiche so freundlich und gut die Jungfrau. Da fassen die Ängstlichen Mut. Refrain

(4 Strophen des Fatimaliedes)