
Ohne die Liebe gibt es keine Tugend. Sie ist die formende Kraft aller Tugenden.

Ohne die Liebe gibt es keine Tugend. Sie ist die formende Kraft aller Tugenden.

Lebt ein neues Leben. Um die anderen Meinungen, die jetzt und später aufkommen, kümmert euch nicht, sie gehen euch nichts an.
„Gott, unser Vater, du hast die Apostelschüler Timotheus und Titus mit den Gaben des Heiligen Geistes beschenkt und sie deiner Kirche als Hirten gegeben. Höre auf ihre Fürsprache und hilf uns, dass wir gerecht und fromm in dieser Welt leben und so zur Gemeinschaft mit deinen Heiligen gelangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration aus dem Stundenbuch zum Gedenktag der beiden heiligen Apostelschüler Timotheus und Titus)

Gott, du Heil alles Völker,
du hast den Apostel Paulus auserwählt,
den Heiden die Frohe Botschaft zu verkünden.
Gib uns, die wir das Fest seiner Bekehrung feiern,
die Gnade, uns deinem Anruf zu stellen
und vor der Welt deine Wahrheit zu bezeugen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet am Fest der Bekehrung des Hl. Apostel Paulus)

Begnüge dich nicht mit dem Ertragen dieser oder jener Widerwärtigkeiten, sondern sei bereit, alles zu erdulden, was Gott schickt oder zulässt.

(Heinrich Seuse)

Das Gebet, das Franz von Sales unter Thronen betete, während sein Herz von unaussprechlichen Schmerzen wie zermalmt war, lautete:
„Gedenke, o huldreichste Jungfrau Maria, dass es noch nie ist gehört worden, dass jemand, der unter deinen Schutz geflohen, und um deine Fürbitte dich angerufen, von dir sei verlassen worden. Von solchem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir, Jungfrau der Jungfrauen, komme ich zu dir, o Mutter! Stehe ich Sünder seufzend vor dir! Wolle doch nicht meine Worte verachten, Mutter des ewigen Wortes, sondern höre und erhöre mich gnädig. Amen.“

Als der Sohn des Statthalters Simphronius Agnes begehrte, sagte sie:
„Weiche von mir, ich habe schon einen anderen Bräutigam, der meine Liebe erworben hat. Er ist weit edler und reicher als du; diesem bleibe ich getreu und übergebe mich ihm vom ganzen Herzen.“

Der heilige Fabian war ein geborener Römer. Er wurde zum Papst erwählt, weil man bei der Wahl eine schneeweiße Taube von der Höhe niederschweben und sich auf das Haupt des Fabian herablassen sah. Nachdem er ruhmreich die heilige Kirche 14 Jahre regiert hatte, erlitt er durch das Schwert den Martertod unter Kaiser Decius am 20. Januar im Jahre 250.
(Q.: Leben der lieben Heiligen Gottes)

Es hungere meine Seele, es dürste mein Herz, es sehne sich mein ganzes Sein, bis ich eingehe in die Freude meines Herrn.
Amseln von Canterbury