Wir leben in der Ewigkeit und nicht im Zeitlichen. Daher sollen wir uns auch nicht drängen lassen übereilte Entschlüsse zu fassen.
Hast und Eile behindern oft das Werk Gottes. Leben wir also in der Gelassenheit und fühlen wir uns eingetaucht in die Gelassenheit der Ewigkeit.
Auch unseren geistigen Weg sollen wir in innerer Gelassenheit gehen. Bei Gott gibt es keine Eile.
Archiv der Kategorie: Uncategorized
23. November – Gott ruft uns
Das Wichtigste im geistlichen Leben ist das Ausharren. Auch wenn wir keine Gefühle empfinden, einfach ausharren. So haben es uns viele Heilige (z.B. Mutter Teresa) vorgelebt.
Erheben wir uns über das Kleinliche, so dass uns nicht berühren kann was andere über uns denken. Es ist nur wichtig, was Gott von uns denkt. Überlassen wir das Urteilen allein ihm.
Auch Jesus hat sich nicht gerechtfertigt. Überlassen wir die Rechtfertigung Gott. Er ist unser Fürsprecher. Vertrauen wir ihm, auch in den Momenten, wo er scheinbar schweigt.
22. November – Gott ruft uns
Wie wenig Menschen harren auf den Herrn. Viele kommen zu ihm mit ihren Flehrufen und Bitten. Dabei ist es so heilsam einfach zu ihm zu kommen, um Ruhe und Stärke zu erlangen. Diese Ruhe und Stärke würde ihnen die Berührung mit Gott schenken.
Schauen wir auf zum Herrn und seien wir gerettet. Dieses Aufschauen besteht aber nicht in ein flüchtiges Hinschauen, sondern in einem ruhigen Aufschauen in Gottes Antlitz. Es ist wie bei Liebenden, denen es oft genügt, sich einfach anzuschauen.
21. November – Gott ruft uns
An jedem Tag wird es etwas geben, wofür wir Gott danken können.
„Singet dem Herrn ein neues Lied, seinen Preis bis ans Ende der Erde! Es jauchze das Meer und was es füllt, die Inseln und ihre Bewohner!“ (Jesaja 42,10)
Verharren wir also immer in unseren Herzen im Lobpreis. Loben und preisen hat die Macht, die Bitterkeit des Lebens wegzuwaschen. Freuen wir uns also im Herrn.
„Wer Dank als Opfer entrichtet, der ehrt mich, und wer meinen Pfad einhält, dem zeige ich Gottes Heil.“ (Psalm 50,23)
Je mehr wir Gott danken, desto deutlicher erkennen wir seine Führung auch in unseren Alltagssituationen. Wir werden uns innerlich erfreuen und das hält uns jung.
20. November – Gott ruft uns
Seien wir in unserer Beziehung zu Gott wie ein Liebender, der immer danach eifert, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen, bevor dieser sie ausgesprochen hat. Harren wir immer auf Gottes Befehle und auf seine Gebote. Vertrauen wir immer darauf, dass er uns führt.
Wenn wir das tun, dürfen wir immer frohen Mutes sein. Wie könnte dann Langeweile unser Leben kennzeichnen, wenn wir immer freudige Überraschungen vorausahnen? Ja, wir dürfen uns immer über Gottes Hilfe und Fürsorge freuen.
19. November – Gott ruft uns
18. November – Gott ruft uns
17. November – Gott ruft uns
Unseren Glauben können wir nur leben, wenn wir unsere Seele an Gott binden. Die flehenden Bittgebete binden die Seele weniger als andere Formen der Gemeinschaft mit Gott.
Sie sind nötig. Doch sie bringen keine feste Beziehung zustande. Das stille Verweilen vor Gott und die ständige Gemeinschaft mit ihm sind unendlich viel mehr wert.
Wenn wir über Gott nachsinnen, ist das als ob wir eine Leine werfen. Diese Leine verbindet die Seele mit Gott. Und Gott wirft dann die Gemeinschaft als Leine aus. So werden wir zu Gott gezogen und mit ihm vereinigt.
16. November – Gott ruft uns
Wir kümmern uns oft um die Armen und um die Kranken. Gott möchte, dass wir noch weitergehen. Treten wir auch mit denen in Verbindung, die nicht arm und krank sind. Auch wenn sie oft geringschätzen was wir tun und unsere Hilfe nicht nötig zu haben scheinen, ist es gut möglich, dass sie sich in größerer Not befinden als die Anderen, denen wir helfen.
Wir verstehen oft ihre Absichten und Ziele nicht und diese sind für uns abstoßend. Doch auch diese schloss Jesus ein, als er sagte: „Richtet nicht!“ (Matthäus 7,1)
Diese Aufgabe ist nicht einfach, aber unser Weg ist der Weg des Gehorsams. Das Wort „richtet nicht“ war schon für die Apostel ein Befehl und Jesus gab ihnen das Gebot, dass sie Liebe haben sollten.
Die Liebe ist die einzige Kraft, die alle, die Jesus noch nicht ihren Herrn und Meister nennen, an ihn ziehen kann. Seien wir darum aufrichtig und lieben wir.
15. November – Gott ruft uns
In der Zeit, wo wir uns aus der Welt zurückziehen um mit Gott allein zu sein, werden wir geschult und belehrt.
Die Mühseligkeiten und Prüfungen des Alltags allein bessern uns nicht und besitzen keinen geistigen Wert.
Doch alles, was wir mit Gott teilen, wie Schwierigkeiten, Schmerz oder Kummer können von großem Wert sein. Das kann aber nur so sein, wenn wir Gott daran teilhaben lassen. Teilen wir also alles mit ihm.
Wenn wir alles mit Gott teilen, so teilt auch er mit uns seine Liebe, seine Gnade, seine Freude…

