12. Januar – Meine Stunde ist gekommen

„Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht. Dieser Vorschlag gefiel ihnen, und einige aus dem Volk fanden sich bereit, zum König zu gehen. Der König gab ihnen die Erlaubnis, nach den Gesetzen der fremden Völker zu leben.“
(1 Makkabäer 1,10-13)
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Genau das ist es, was wir erleben. Wir wenden uns von Gottes Geboten, Satzungen und Vorschriften ab. Wir wenden uns dem zu, was der Welt so gefällt.

06. Januar – Meine Stunde ist gekommen

Hochfest Erscheinung des Herrn

Als nun Jesus geboren war, zu Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Magier aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir sahen nämlich seinen Stern im Aufgang und sind gekommen, ihm zu huldigen.« Als der König Herodes dies hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und suchte von ihnen zu erfahren, wo der Messias geboren werde. Sie sagten zu ihm: »Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten: ›Und du, Bethlehem, Land Juda, keineswegs bist du der geringste unter den Fürstensitzen Judas; denn aus dir wird hervorgehen ein Führer, der leiten wird mein Volk Israel‹ (Mich 5,1)
Da berief Herodes die Magier heimlich zu sich und erforschte von ihnen genau die Zeit der Erscheinung des Sternes. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: »Geht hin und forschet genau nach dem Kind, und habt ihr es gefunden, so lasst es mich wissen, damit auch ich komme und ihm huldige.«

Huldigung der Magier

Sie hörten den König an, zogen fort, und siehe, der Stern, den sie im Aufgang gesehen, ging vor ihnen her, bis er ankam und stehenblieb über dem Ort, wo das Kind war. Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Sie gingen in das Haus, sahen das Kind mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und huldigten ihm. Sie taten auch ihre Schätze auf und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und als sie im Traum die Weisung erhielten, nicht zurückzukehren zu Herodes, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

(Matthäus 2,1-12)

05. Januar – Meine Stunde ist gekommen

Jesus offenbart seine Macht über die Kräfte
der Natur

Und als es Abend wurde an jenem Tag, sagte er zu ihnen: »Lasst uns hinüberfahren ans andere Ufer!« Sie entließen das Volk und nahmen ihn, wie er war, im Schiffe mit, und auch andere Schiffe begleiteten ihn. Da erhob sich ein großer Sturm und warf die Wogen in das Schiff, so dass sich das Schiff bereits füllte. Er aber lag hinten im Schiff und schlief auf dem Kissen. Sie weckten ihn auf und sagten zu ihm: »Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?« Und er stand auf, schalt den Wind und sprach zum See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich der Wind, und es war große Stille. Dann sprach er zu ihnen: »Was seid ihr so furchtsam? Warum habt ihr nicht Glauben? « Da erfasste sie große Furcht, und sie sprachen zueinander: »Wer ist wohl der, dass sogar der Wind und der See ihm gehorchen? «

(Markus 4,35-41)

03. Januar – Meine Stunde ist gekommen

Heiligster Name Jesu

Tags darauf sah er (Johannes)  Jesus auf sich zukommen und sprach: »Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt! Er ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt einer, der mir voraus ist, weil er eher war als ich. Ich kannte ihn nicht; doch dass er Israel offenbar werde, dazu kam ich und taufe mit Wasser.«
Und Johannes bezeugte: »Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herniederkommen, und er blieb auf ihm. Ich kannte ihn nicht; doch der mich gesandt hat, zu taufen mit Wasser, er sagte mir: Auf wen du den Geist herniederkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der tauft mit Heiligem Geist. Und ich habe gesehen und habe bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes.«
(Johannes 1,29-34)