13. – April

„Sieh das Brot und den Wein der Eucharistie nicht als einfache Naturelemente an; denn nach dem Wort des Herrn sind sie sein Leib und sein Blut. Wenn dir deine Sinne auch anderes nahelegen, so gebe dir doch der Glaube Sicherheit. Beurteile die Sache nicht nach dem, was du schmeckst, sondern sei frei von Zweifel, im Glauben überzeugt, daß du des Leibes und Blutes Christi gewürdigt wirst.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore)

12. – April

Gepriesen sei Gott, unser Vater, der uns in seinem Sohn das neue Leben schenkt. Zu ihm laßt uns beten:
R: Herr, erhöre unser Gebet.

Durch die Feuersäule hast du deinem Volk den Weg gezeigt;
– Christus geleite uns heute als das Licht des Lebens.

Im Wort des Mose hast du zu deinem Volk gesprochen;
– Christus führe uns heute durch das Wort des Lebens.

Mit Manna hast du dein Volk in der Wüste gespeist;
– Christus stärke uns heute mit dem Brot des Lebens.

Mit Wasser aus dem Felsen hast du den Durst deines Volkes gestillt;
– Christus spende uns heute das Wasser des Lebens.

 

(Fürbitten der Laudes)

10. – April

Gott aber erweckte Jesus [am dritten Tag] von den Toten. Er ist eine Anzahl von Tagen hindurch denen erschienen, die mit ihm hinaufgezogen waren von Galiläa nach Jerusalem, und diese sind jetzt seine Zeugen vor dem Volke. Auch wir verkünden euch die frohe Botschaft, dass Gott die an die Väter ergangene Verheißung an uns, ihren Kindern, erfüllt hat, da er Jesus auferstehen ließ, wie geschrieben steht im zweiten Psalm: ›Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt‹.

(Lesung der Laudes)

09. – April

 

Nun soll es wissen alle Welt:
Gekommen ist, der Leben bringt,
erschienen ist, der Rettung schafft
und aus des Feindes Joch uns löst.

Denn was Jesus einst verhieß,
ist in der Jungfrau jetzt erfüllt;
was Gabriel ihr kundgetan,
das wirkt in ihr des Höchsten Kraft.

Empfangen hat Mariens Schoß
des Vaters Wort, den ew´gen Sohn;
ihn, den die ganze Welt nicht fasst,
umschließt und trägt der Jungfrau Leib.

Zur Erde kam das Licht vom Licht,
verscheucht die Nacht, besiegt den Tod.
Kommt alle, glaubt und betet an
den Gott im Schoße einer Frau.

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

(Hymnus der Vesper)

 

08 – April

Jerusalem, du neue Stadt,
gib deinen Liedern neuen Klang,
in reiner Freude darfst du jetzt
der Ostern hohes Fest begehn.

Des Todes Drache unterliegt,
der Held aus Juda siegt mit Macht,
da seiner Stimme heller Schall
die Toten aus den Gräbern ruft.

Was mit Gewalt der Tod geraubt,
gibt jetzt die Unterwelt zurück.
Befreit aus der Gefangenschaft,
folgt Jesus die erlöste Schar.

Er triumphiert in Herrlichkeit,
und weithin spannt sich seine Macht,
er eint den Himmel und die Welt
zum Reich, in dem er ewig herrscht.

Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

(Hymnus der Laudes)

 

 

 

07 – April

 

Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst; denn leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben, ob wir nun sterben, wir sind des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und lebendig geworden, dass er Herr sei sowohl über Tote wie Lebende.

(Kurzlesung der Laudes)

 

05 – April

Gepriesen sei Christus, der auferstandene Herr, der allezeit bei seiner Kirche ist:

R: Herr, bleibe bei uns.

Du bist der Sieger über Sünde und Tod;
– geleite uns in deiner Macht durch diesen Tag.

Steh uns bei mit deinem Geist
– und zeige uns deine Liebe.

Du hast Frieden gestiftet zwischen Himmel und Erde;
– mach uns zu Boten deines Friedens.

Du wirst am Ende der Zeit deinen Sieg vollenden;
– laß uns voll Zuversicht dein Kommen erwarten.

(Fürbitten der Laudes)

 

04 – April

Gott, du bist mein Gott, dich suche ich! * Meine Seele dürstet nach dir,
mein Leib schmachtet nach dir * wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.
So schaue ich im Heiligtum nach dir aus, * um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist köstlicher als Leben; * meine Lippen sollen dich preisen.
So will ich dich rühmen mein Leben lang, * in deinem Namen die Hände erheben!
Wie an Fett und Mark kann ich mich sättigen; * mit jubelnden Lippen lobsingt mein Mund,
wenn ich deiner gedenke auf meinem Lager, * in den Nachtwachen mich vertiefe in dich.
Du bist mir ja zur Hilfe geworden, * im Schatten deiner Flügel frohlocke ich.
Meine Seele hängt an dir, * deine Rechte hält mich fest.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

(Psalm aus der Laudes)