21. November

Mariä Opferung
Dieses Fest wurde unter dem Namen „Einführung oder Eintritt der Jungfrau Maria in den Tempel“ in der morgenländischen Kirche schon im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt gefeiert. Vom Morgenland verpflanzte es sich auch in das Abendland, wo es bereits im Jahr 1375 in Frankreich und Deutschland gefeiert wurde, bis es endlich durch Papst Paul II. förmlich für die ganze Kirche als Fest angeordnet wurde.

20. November

Die Ratsherren aber verhöhnten ihn und sprachen: „Anderen hat er geholfen; er helfe sich selbst, wenn er der Messias Gottes ist, der Erwählte.“ Es verspotteten ihn auch die Soldaten, indem sie hingingen, ihm „Essig“ reichten [Ps 69,22] und sprachen: „Bist du der König der Juden, so hilf dir selbst!“ Es war auch eine Aufschrift über ihm „ Das ist der König der Juden!“ Einer von den aufgehängten Verbrechern lästerte ihn und sagte: „Bist du nicht der Messias? Hilf dir selbst und uns!“ Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: „Hast nicht einmal du Furcht vor Gott, der du das gleiche Gericht erleidest? Wir leiden mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.“ Und er sprach: „Jesus, gedenke meiner, wenn du kommst in deinem Reiche!“ Er erwiderte ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!“

[Luk. 23, 35-43]

19. November

„Du weißt, o Gott! dass ich auf dieser Welt niemand mehr geliebt habe, als meinen Ehegemahl; nicht allein, weil er mein Ehegemahl war, sondern weil er auch dich vom Herzen geliebt hat. Dein Wille geschehe. Um dieses allein bitte ich, gib ihm die ewige Ruhe, mir aber die Gnade, dir vollkommen, bis an das Ende meines Lebens zu dienen.“

(Hl. Elisabeth)