08. Juli – Gott ruft uns

DSCN0002„Und alles, was ihr glaubensvoll im Gebet erfleht, werdet ihr empfangen.“ (Mt 21,22)

Das geschieht aber nur, wenn unser Herz nach dem verlangt, was unsere Lippen aussprechen.

„Der Mensch schaut ja auf den Augenschein, der Herr aber schaut auf das Herz.“   (1 Samuel 16,7)

Alles können wir der wachsenden Fürsorge Gottes uns gegenüber zuschreiben. Er ist es, der hinter allem steht, alles veranlasst, alles überwacht, er ist der Quell von allem, was für uns gut ist.

07. Juli – Gott ruft uns

DSCN0044Die Natur verschenkt ihre Gaben in verschwenderischer Fülle.
Wenn wir uns immer mehr der Großzügigkeit Gottes bewusst werden, lernen auch wir stets mehr zu geben. Die Liebe wächst durch unser Geben. So schenken wir uns immer mehr mit unserer Gabe und die Liebe geht von uns auf den Beschenkten über. Seien wir uns der Freizügigkeit Gottes bewusst, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Dann strömt die Liebe mit unerhörter Stärke in uns hinein, die zugleich demütigend wie erhebend ist, wenn die Liebe mit unsere Gabe verbunden wieder von uns wegfließt.

06. Juli – Gott ruft uns

DSCN0017Gott möchte der Welt so vieles mitteilen. Doch sie hört nicht zu.
„Warum zahlt ihr Silber aus für etwas, was nicht Brot ist, euren Verdienst für das, was nicht satt macht? Höret auf mich, auf daß ihr Gutes zu essen bekommt, und euer Hunger soll schwelgen im Fett!  Neigt euer Ohr, kommet zu mir, höret, dann lebt ihr auf! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, treu den festen Gnadenverheißungen an David!“ (Jesaja 55,2-3)

„Wenn jemand bestrebt ist, seinen Willen zu tun, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ (Johannes 7,17)

Welche Stimme wollen wir hören. Es sind so viele laute Stimmen um uns, dass wir leicht die leise Stimme überhören, die uns verkündet:
„Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand; auf ihn sollt ihr hören!“ (Mt 17,5)

05. Juli – Gott ruft uns

DSCN0039 (2)„Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter.“ (Markus 3,35)

Es ist notwendig, dass der Wille des Vaters getan wird. Darauf beruht das innige, vertraute Verhältnis einer neuen Verwandtschaft. Die einzige Bedingung ist das Tun des Willens Gottes. Erfüllen wir Gottes Willen, steht uns einmal der Zugang zum engeren Familienkreis offen.
Beim Anbrechen des Tages kann erst Gottes Gebot für den jeweiligen Tag offenbart werden. Erfüllen wir also Gottes Plan Tag für Tag..
Das Erkennen des Willens Gottes kann schon durch den strikten Gehorsam gegenüber Gottes Willen erreicht werden. Sobald wir seinen Willen erfüllen, wird der Schleier weggezogen, der seinen nächsten Wunsch jetzt noch verhüllt.

04. Juli – Gott ruft uns

DSCN0012 (2)„Von wem einer beherrscht wird, dem ist er versklavt.“ (2 Petr 2,19)

Jesus zerbrach die Ketten der Sünde, die uns an das Böse fesselten und ersetzte sie durch die Bande der Liebe, die uns an ihn binden.
Der Böse gebraucht seine Macht scharfsinnig und schlau. Würde das gespannte Band zerspringen und plötzlich platzen, könnte das unser schlafendes Bewusstsein wachrütteln. Deshalb zersetzt er sorgfältig Faser um Faser mit listig beherrschter Geduld, bis irgendwann das ganze Band gelöst ist und lässt die alte Fessel, die Jesus zerbrochen hat, wieder erstehen. So bindet er uns wieder an das Böse.
Sprengen wir diese Ketten.

„Simon, Simon, siehe, der Satan hat verlangt, euch sieben zu dürfen wie den Weizen.“ (Lk 22,31)

Er arbeitet mit solch einer Tüchtigkeit. Solch eine Tüchtigkeit stände auch den Dienern Gottes an, um mehr und mehr Seelen Gott zuzuführen.

03. Juli – Gott ruft uns

DSCN0045Unter Gottes Führung werden wir stets einen Zufluchtsort finden. Dann schauen wir nicht, ob er uns in den tobenden Sturm, auf rauhe Feldwege, über staubbedeckte Straßen, durch kühle Waldlichtungen, über blumenreiche Wiesen oder zum lebendigen Wasser des Trostes führt.

Manchmal sind wir weit weg von ihm. Strecken wir dann unsere Hand aus, um den Saum seines Gewandes zu berühren. Dann spüren wir die Müdigkeit nicht mehr, weil wir ihn gefunden haben.
Setzen wir unsere mühselige Arbeit fort, auch wenn es oft so scheint, als ob sie keinen Gewinn bringt. Sie erfüllt ihren Zweck, wenn sie uns dazu bringt, Hilfe bei Gott zu suchen.

02. Juli – Gott ruft uns

Q: Schreibmans Kultbilder mit freundlicher Erlaubnis

Ohne ein grenzenloses Vertrauen ist es nicht möglich, sich Gott ganz auszuliefern. Und dann muss noch etwas Weiteres hinzukommen:
Die vollständige Übergabe unseres Willens und unseres Lebens an Gott, damit das größer gewordene Vertrauen sonst eine Quelle der Gefahr für uns werden könnte. Es würde uns auf die materielle Ebene herabziehen und nicht in die Höhe hinaufziehen.
Überantworten wir unser Leben nicht vorbehaltlos Gott, würden wir auf die von Gott geschenkte Macht bauen und dann etwas ins Leben rufen, das nicht zum Nutzen und im Sinne seines Reiches ist.

01. Juli – Gott ruft Dich

DSCN0023„Glaube ist die feste Zuversicht auf das, was wir erhoffen, die Überzeugung von dem, was wir nicht sehen.“ (Hebräer 11,1)

In der Welt sehen wir nicht völlig, wie der mit den geistigen Kräften zusammen arbeitende Glaube tatsächlich das ins Dasein ruft, worauf wir hoffen.
In der Welt sprechen wir von Träumen, die sich bewahrheiten. Wir jedoch wissen, dass sie die Antwort auf Gebete sind, also Offenbarungen der Geistkraft im Unsichtbaren.
Vertrauen wir also auf Gott mit einem unbegrenzten Vertrauen.

30. Juni – Gott ruft uns

R0015238Jesus hat das Böse besiegt durch seinen Tod am Kreuz. Streiten wir also gegen das Übel mit den Waffen, die er uns in die Hände gibt:
Jubeln und Frohlocken wir in Zeiten der Not und Drangsal. Das ist eine Art der Abwehr.
Die nächste Art ist es, uns in seine Gegenwart zu versetzen.
Dann gibt es noch die Art sich allen Eigenwillens zu entledigen und seine Macht über die Versuchung zu beanspruchen.
Wenn wir Gottes Weg beschreiten, werden wir viele solcher Waffen entdecken. Wir werden dann lernen, diese geschickt und rasch zu handhaben. Jede dieser Arten ist dem Bedürfnis des Augenblicks angepasst und gewachsen.

29. Juni – Gott ruft uns

DSC00870Wir sollen keinen Unterschied nach Rasse, Farbe oder Glauben kennen. Gott ist unser Vater und wir alle zusammen sind Brüder.
Das ist die Einheit, die Jesus uns lehren möchte: Der Mensch ist mit Gott und seiner großen Familie verbunden als eine Einheit. Es kann nicht ein Mensch alleine mit Gott eine Einheit sein. Schauen wir auf zu Gott mit seiner großen Familie. So beten wir immer für alle Menschen auf der Welt.
Gott erkennt alle Menschen als seine Kinder. Leider erkennen nicht alle Menschen Gott als ihren Vater.